Sprüche über Menschen
806 Sprüche — Seite 32
Instinktiv habe ich mich immer dagegen gewehrt, das zu werden, was man gewöhnlich unter einem "reifen Menschen" versteht.
— Albert Schweitzer
Manchen Menschen fehlen nur einige Laster, um vollkommen zu sein.
— Marie Marquise de Sévigné
Alle Menschen in der Welt streben nur nach Gut und Geld, und wenn sie es dann erwerben, legen sie sich hin und sterben.
Musst dich an eignem Tun ergötzen, was andre tun, das wirst du schätzen, besonders keinen Menschen hassen und das übrige Gott überlassen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn das Glück den Menschen sucht, so hilft er sich wohl.
Sehen's die Menschen nicht, so sieht es Gott.
Gott läßt sich seine Uhr von keinem Menschen stellen.
Wenn Gott ein Ding verdrießt, so verdrießt es auch bald die Menschen.
Vieh und Menschen muss man nicht zusammenrechnen.
Wenn die Menschen nicht danach sind, oben und unten, hilft die Verfassung nicht, und wäre sie vom Himmel gefallen.
— Adolph Kolping
Ob der Mensch seine Pläne zustande bringt, der Himmel fügt es.
Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, beim Menschen ist's der Rebensaft, drum danke Gott als guter Christ, dass Du kein Ochs geworden bist
Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen
— Peter Altenberg
Wo etwas Dummes gesagt wird, da wird es hell in den Menschenherzen
— Voltaire
Wer einen Menschen tötet, tötet ein vernünftiges Wesen, Gottes Ebenbild; aber wer ein gutes Buch vernichtet, tötet die Vernunft selbst, tötet das Ebenbild Gottes, sozusagen als Abbild.
— John Milton
Die Menschen begehen den Fehler, dass sie ihren Hoffnungen keine Grenzen zu setzen wissen. Sie bauen auf sie, ohne sich nach den eigenen Kräften zu richten, und rennen so ins Verderben.
— Nicolaus Machiavelli
Alle großen Menschen sind bescheiden.
— Gotthold Ephraim Lessing
Das Wort des Menschen ist sein Wesen
Was des Menschen Herzenswunsch ist dazu läßt er sich gern befehligen.
— Joseph Victor von Scheffel
Wie sind wohl die Menschen zu dem Begriff der Freiheit gelangt? Es war ein großer Gedanke.
— Georg Christoph Lichtenberg