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Sprüche und Zitate von Jean Paul

145 Zitate — Seite 7

  1. Das Leben gleicht einem Buche; Toren durchblättern es flüchtig, der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es nur einmal lesen kann.

    3.3
  2. Wahre Manager haben für jedes Problem eine Lösung; richtige Juristen für jede Lösung ein Problem.

    3.2
  3. Unter den Menschen und den Borsdorfer Äpfeln sind nicht die glatten die besten, sondern die rauen mit einigen Warzen.

    3.1
  4. Man fragt den anderen meistens um Rat, nicht weil man nicht weiß, was man tun soll, sondern weil man es eben weiß, aber ungern tut und vom Ratgeber eine Hilfe für die leidende Neigung erwartet.

  5. Schulet Kinder durch Kinder!

  6. Auch die gelesene Wahrheit muss man hinterher erst selber erfinden.

  7. Nur wer irgendein Ideal, das er ins Leben ziehen will, in seinem Innern hegt und nährt, ist verwahrt gegen die Gifte und Schmerzen der Zeit.

  8. Die Predigten sind Kehrbesen, die den Unrat von acht Tagen aus den Herzen der Zuhörer herausfegen.

  9. Unter der Tonkunst schwillt das Meer unseres Herzens auf wie unter dem Mond die Flut.

  10. Das Leben besteht nicht aus siebzig Jahren, sondern die siebzig Jahre bestehen aus einem fortwehenden Leben, und man hat allemal gelebt und genug gelebt, man sterbe, wann man will.

  11. Musik ist die Poesie der Luft.

  12. Es ist die gewöhnlichste und schädlichste Täuschung, dass man sich allzeit für den einzigen hält, der gewisse Dinge bemerkt.

  13. Der schönste, reichste, beste und wahrste Roman, den ich je gelesen habe, ist die Geschichte

  14. Edle Liebe reinigt, wie die Tragödie, die Leidenschaften des Menschen.

  15. Mit bloßen Reizen, leiblichen oder geistigen, in der Ehe zu fesseln hoffen, ohne das Herz und ohne die Vernunft, welche allein anknüpfen und festhalten, heißt, eine Blumenkette oder einen Blumenkranz …

  16. Gegen die Erde gibt es keinen Trost als den Sternenhimmel.

  17. Die Leiden sind wie Gewitterwolken, in der Ferne sehen sie schwarz aus, über uns kaum grau.

  18. Das stille häusliche Glück ist darum das edelste, weil wir es ununterbrochen geniessen können. Geräuschvolles Vergnügen ist nur ein fremder Gast.

  19. Die Erinnerungen früherer Zeiten nehmen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt eine andere Gestalt und Wirkung für uns an.

  20. Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat.