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Sprüche und Zitate von Jean Paul

145 Zitate — Seite 6

  1. Individualität ist überall zu schonen und zu ehren als Wurzel jedes Guten.

  2. Hätten wir keine angeborene Liebe, könnten wir nicht einmal hassen.

  3. Lache das Leben an, und es knurrt zurück

  4. Die Ehe erfordert Heiterkeit.

  5. Der rechte Unglaube bezieht sich auf keine einzelnen Sätze und Gegensätze, sondern auf die Erblindung gegen das Ganze.

  6. Ach wie schön, wenn so zwei Menschen walten, miteinander leben und veralten; Jugend, unverloren, wird umschweben die Genossen, die zusammen leben.

  7. Wer die Seele einer Frau sucht, ist nicht immer enttäuscht, ihren Körper zu finden

  8. Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht.

  9. Wer nicht zuweilen zu viel empfindet, der empfindet immer zu wenig

  10. Die Mütter geben unserem Geist Wärme, die Väter Licht

  11. Man gibt seine Kinder auf die Schule, dass sie still werden - auf die Hochschule, dass sie laut werden.

  12. Wer die Vergangenheit liebt, liebt eigentlich das Leben.

  13. Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben.

  14. Der Mensch sieht oft nur zu spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war und wie groß das verkannte Herz.

  15. Die höchste Krone des Helden ist die Besonnenheit mitten in Stürmen der Gegenwart

  16. Jeder Freund ist des anderen Sonne; er zieht und er folgt

  17. Die Mädchen-Seelen sind schneller ausgereift als die Knabengeister.

  18. Der Hagestolze hat das Unglück, dass ihm niemand seine Fehler frei sagt, der Ehemann hat dies Glück.

  19. Unser ganzes Leben ist ein nie wiederkehrender Geburtstag, den wir darum heiliger und freudiger begehen sollen.

  20. Soviel sich auch um und in mir ändere, dieselbe Sonne, die mich als Kind bestrahlte, sieht mich unverändert jetzt an.