Sprüche und Zitate von Jean Paul
145 Zitate — Seite 3
Wenn Bücher auch nicht gut oder schlecht machen, besser oder schlechter machen sie doch.
Man liebt viel stärker, wenn man eine Freude zu machen vorhat, als eine Stunde darauf, wenn man sie gemacht hat.
Lache das Leben an! Vielleicht lacht es wider!
Wenn auch die Freude eilig ist, so geht doch vor ihr eine lange Hoffnung her, und ihr folgt eine längere Erinnerung nach.
Zur Freundschaft gehört, dass wir einander gleichen, einander in einigem übertreffen, einander in einigem nicht erreichen.
Freuden sind unsere Flügel, Schmerzen unsere Sporen.
Nichts ist gefährlicher, als zwei Menschen auszusöhnen. Sie zu entzweien ist viel sicherer und leichter.
Manche können nur fremde Meinungen, nicht ihre eigenen berichtigen.
Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.
Der Spaß ist unerschöpflich, nicht der Ernst.
Im Leben ist's wie am Himmel. Eben dadurch, dass Sternbilder auf der einen Seite runter sinken, müssen neue auf der anderen herauf.
Im Freien sehen die wenigsten Damen schön aus - sie müssen in Zimmern stehen - sogar im Abendlicht - am Ende ohne Licht.
Zuhause sein! Wie sich der ganze Wirrwarr der Gefühle verliert und ordnet, wenn man aus dem Fremden heimkehrt in seine eigenen vier Wände. Nur zuhause ist der Mensch ganz.
Die Freude und das Lächeln sind der Sommer des Lebens.
Im längsten Frieden spricht der Mensch nicht so viel Unsinn und Unwahrheit als im kürzesten Krieg.
In phantasiereichen Menschen liegen, wie in heißen Ländern oder auf Bergen, alle Extreme enger aneinander.
Die Sprache ist ein Gewölke, an dem jede Phantasie ein anderes Gebilde erblickt
Die Liebe ist eine angeborene, aber verschieden ausgeteilte Kraft und Blutwärme des Herzens
Freiheit ist ein Gut, dessen Anwesenheit weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen.
Die Ehe wird nicht glücklich durch Liebe - oft das Gegenteil - sondern durch Vernunft.