Laßt uns immer in den großen Traum des Lebens kleine bunte Träume weben.
Sprüche und Zitate von Jean Paul
145 Zitate
Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden, man muss sie auch gehen lassen
Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr.
Der Zank in der Ehe ist die Schneedecke, unter der sich die Liebe warm hält.
Heiraten in der Jugend heißt, sich im Sommer einen Ofen mieten; erst im Winter weiß man, ob er heizt oder raucht.
Der Tod ist nur ein Pfeil, der bei der Geburt abgeschossen wird und uns dann trifft.
Zehn Küsse werden leichter vergessen als ein Kuss.
Man muss seine Ideen verwirklichen, sonst wuchert Unkraut darüber.
Das schöne am Frühling ist, dass er immer gerade dann kommt, wenn man ihn braucht.
Wer die Laterne trägt, stolpert leichter als wer ihr folgt.
Der Schulfreund wird nicht vergessen, denn er hat etwas von einem Bruder an sich.
Einen traurigen Mann erdulde ich, aber kein trauriges Kind.
Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.
Wer den kleinsten Teil seines Geheimnisses hingibt, hat den anderen nicht mehr in der Gewalt.
Die Schutzengel unseres Lebens fliegen manchmal so hoch, dass wir sie nicht sehen können, doch verlieren sie uns nie aus den Augen.
Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde.
Um zur Wahrheit zu gelangen, sollte jeder die Meinung seines Gegners zu verteidigen suchen
Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können
Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne
Ein Buch, das nicht wert ist, zweimal gelesen zu werden, ist auch nicht würdig, dass man's einmal liest.