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Sprüche über Hilfe

643 Sprüche — Seite 8

  1. Der edle Mensch hilft seinen Mitmenschen, das Gute in ihnen zur Reife zu bringen, nicht aber das Schlechte. Der niedrig Gesinnte tut das Gegenteil.

    Konfuzius

  2. Gewöhnlich haben die Menschen den guten Willen zu helfen nur bis zu dem Augenblick, da sie es könnten

    Marquis de Vauvenargues

  3. Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchten, auf den man in jeder Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet.

    Jeremias Gotthelf

  4. Die Kunst hat das Handwerk nötiger als das Handwerk die Kunst.

    Franz Kafka

  5. Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.

    Pindar

  6. Die breite Menge misst Freundschaften an ihrem Nutzen

    Ovid

  7. Greise geben gern gute Ratschläge, denn dies tröstet sie über die Tatsache hinweg, dass sie kein schlechtes Beispiel mehr geben können.

    François de la Rochefoucauld

  8. Das Glück trennt die Menschen, aber das Leid macht sie zu Brüdern.

    Peter Rosegger

  9. Je großzügiger ein Mensch ist, desto mehr Zeit hat er für sich und andere. Mach es dir zur Gewohnheit, immer Zeit zu haben.

    Seneca

  10. Im Unglück erst bewährt sich Männerkraft, und Freundestreue prüft man erst im Sturm.

    Theodor Körner

  11. Lebensfreude ist die bejahendste Entscheidungshilfe.

    Else Pannek

  12. Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche

  13. Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen, der ihm immer wieder sagt, dass die Einsamkeit schön ist.

    Honoré de Balzac

  14. Mitleid ohne Hilfe ist wie Senf ohne Rindfleisch.

  15. Mütter haben für jede Wunde die richtige Salbe.

  16. Die Menschen, wenn sie dich um Rat fragen, sind gewöhnlich schon entschlossen zu tun, was ihnen gefällt.

    Adolph Freiherr von Knigge

  17. Auch in unserer modernen Welt mit ihren vielen tollen Geräten und den vielen Mitteln gegen alles Mögliche kann nur ein Mensch wirklich Trost spenden.

  18. Wenn wir wollen, dass es in der kleinsten Strohhütte wie in der ganzen Welt besser gehe, so müssen wir das, was wir dazu beitragen können, selbst tun.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  19. Wem man gibt, der schreibt es in den Sand. Wem man nimmt, der meißelt es in den Fels.

  20. Die im Leben glücklich gestellten sollten wissen oder bedenken, dass die Not die Fühlfäden des inneren Menschen nicht abstumpft, sondern verfeinert.

    Christian Friedrich Hebbel