Sprüche über Hilfe
643 Sprüche — Seite 28
Man soll nie das Wohl, man soll das Heil eines Menschen im Auge haben
— Christian Morgenstern
Wer uns vor nutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen eben so guten Dienst wie derjenige, der uns den rechten Weg anzeigt.
— Christian Johann Heinrich Heine
Mit Hilfe der göttlichen Tonkunst läßt sich mehr ausdrücken und ausrichten als mit Worten.
— Karl Maria von Weber
Langsam erteilter Rat ist bei weitem der beste, denn wo schnell er gegeben, folgt die Reu auf dem Fuß.
— Lukian
Die Wohltaten der Mütter sind größer als das Meer.
Geben kann man lernen, nehmen muss man können.
— Richard von Schaukal
Die Bedrohung durch den Stärksten bewirkt bei mir, dass ich mich auf die Seite des Schwächeren stelle.
— Francois René de Chateaubriand
Arbeit ist das beste Mittel gegen Verzweiflung.
— Sir Arthur Conan Doyle
Schrecklich sind die Anspruchslosen. Die nichts fordern, gewähren auch nichts.
— Peter Hille
Nichts reichen wir einander so freigebig wie unsere Hände – aber leer.
— Emanuel Wertheimer
Erwarte alles vom Mitleid, nur keine Hilfe.
— Emanuel Wertheimer
Ein erreichbares Ziel hilft zu leben.
— Else Pannek
Erfolgserlebnisse stärken und helfen Wege etappenweise zu bewältigen.
— Else Pannek
Manchmal breitet die Seele einen Schleier über die Wahrheit, weil sie nur so zu überstehen ist.
— Else Pannek
Ein Reicher ohne Freigebigkeit ist ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Wie weit die kleine Kerze Schimmer wirft! So scheint die gute Tat in arger Welt
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Schwachheiten großer Leute bekannt zu machen ist eine Art von Pflicht; man richtet damit Tausende auf, ohne jenen zu schaden.
— Georg Christoph Lichtenberg
Reich ist, wer viel hat. Reicher ist, wer wenig braucht. Am reichsten ist, wer viel geben kann.
— Gerhard Tersteegen
Mit Menschen in Not soll man nicht diskutieren; man soll ihnen helfen.
— Dr. Carl Sonnenschein
Nimm selbst die Axt oder die Sense in die Hand; das wird dir guttun und deiner Gesundheit mehr nützen als alle möglichen Marienbäder, verordnete Motionen und schlaffe Spaziergänge.
— Nikolai Wassiljewitsch Gogol