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Sprüche und Zitate von Heinrich Martin

112 Zitate — Seite 5

  1. Falsche Grundsätze sind Missgeburten der Erziehung.

  2. Kein Baumgipfel ist so hoch, dass sich dort nicht ein Rabe ein Nest bauen und zu uns herabkrächzen könnte. So auch das Unglück: wo ist seine letzte Etage?

  3. Gaben der Weisheit sind nicht an die Gegenwart gebunden, sie fließen durch die Ewigkeit.

  4. Was wir oft beim Manne als Mut bewundern, ist größtenteils nichts weiter, als Wallung von Furcht und Stolz, die nach kurzer Zeit wie Schaum zusammensinkt.

  5. Erbärmliche Charaktere finden ihren Stolz, in Gegenwart eines Menschen, der ihnen Wohltaten erwiesen, gebeugt.

  6. Es gibt kein Maß und Gesetz für Auffassung der Schönheit, weil ihre Beschaffenheit, je nach der Individualität des Menschen, in dessen Seele verschiedene Abspiegelungen findet.

  7. Wer Leidenschaft zum Vernunftgenossen macht, hintergeht sein Gewissen.

  8. Sei vorsichtig gegen diejenigen, die zu lebhaft mit Worten und Empfindungen spielen; sie suchen dadurch die wahren Vorgänge ihres Innern, ihre Gedanken zu verdecken.

  9. Warum stehen Phantasie und Verstand so oft im Widerspruch? Weil dieser mit kalter Sonde zergliedern will, was jene aus Duft und Luft und aus den leisesten Regung des Herzens gewebet und aufgebaut hat …

  10. Der Mangel an Geist und Lebenskraft Erstickt im Menschen den Lebenssaft.

  11. Wer gleich beim Anfang stolpert, der kehre wieder um, weil's sonst beim Fortgang holpert, und Alles geht dann krumm.

  12. Was dir das Leben auch an Rätseln zeigt, die Liebe ist's, die alle übersteigt.

  13. Der Irrtum ist sehr schwer zu tragen; ihn los zu werden macht uns Plagen.

  14. Kannst du das Beste nicht erreichen, so sollst Du doch dem Guten gleichen.

  15. Nachsicht findet man allein nur bei edlen Seelen, die noch nicht vergessen haben: Ich auch konnte fehlen.

  16. Siehe, ob Du den Verstand mit dem Geiste kannst vereinen, bring' das Herz mit in Verband, wirst harmonisch dann erscheinen.

  17. Der Mensch bleibt schwach bei aller Weisheit, die nur zu oft der Stimmung unterliegt; denn stets kommt eine neue Torheit, wenn kaum die alte ist besiegt.

  18. Was stärkt den Geist und macht ihn jung? Aus schöner Zeit – Erinnerung!

  19. Lass das Drechseln, lass das Schrauben – Sprich frei fort! Das bringt Dir Glauben.

  20. Die Lüge straft durch's eigene Bewusstsein; Die Wahrheit hält's Gewissen und die Brust rein.