Sprüche über Genuss
253 Sprüche — Seite 8
Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern am Allervorzüglichsten.
— Johann Peter Eckermann
Es ist nicht jedem gegeben, sich in der großen Masse zu baden: Es ist eine Kunst, die Menge zu genießen
— Charles Baudelaire
Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!
— Bertolt Brecht
Die Kraft zu lieben, die Gesundheit, sich, das Leben, Freundschaft und Geist zu genießen und zu erwidern, ist der Zauber, der alles bezwingt.
— Ludwig Tieck
Kochen ist keine Kunst, essen muss man es können
Es gibt keine ehrlichere Liebe als die Liebe zur Nahrung.
— George Bernard Shaw
Glücklich, wem die Tage fließen, wechselnd zwischen Freud und Leid, zwischen Schaffen und Genießen, zwischen Welt und Einsamkeit.
— Franz Emanuel August Geibel
Das Alter ist der Übel höchstes; denn es beraubt den Menschen aller Genüsse, läßt ihm aber das Verlangen danach und bringt alle Leiden mit sich.
— Giacomo Leopardi
Der Magen ist der Kapellmeister, der das große Orchester unserer Leidenschaft regiert und in Tätigkeit versetzt
— Gioacchino Rossini
Mir könnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Wochen allein zu sein.
— Paula Modersohn-Becker
Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss wird selbst das Glück zum Überdruss.
— Ludwig Bechstein
Essen und Trinken - das steht für Freude am Leben.
— Helmut Kohl
Die Hausfrau muss sich stets vergewissern, dass der Kaffee ausgezeichnet ist, und der Hausherr, dass die Spirituosen von bester Qualität sind.
Das Gelingen großer und guter Handlungen ist in alle Ewigkeit der höchste Genuß großer und guter Geister.
— Johann Heinrich Jung-Stilling
Vor allen der Politikus gönnt sich der Rede Vollgenuß; und wenn er von was sagt, so sei's, ist man auch sicher, dass er's weiß.
— Wilhelm Busch
Geld ist eine Wohltat, die wir genießen, indem wir uns von ihr trennen.
— Ambrose Bierce
Eine gute Tafel stillt allen Groll des Spiels und der Liebe; sie versöhnt alle Menschen, bevor sie zu Bette gehen.
— Marquis de Vauvenargues
Der ist nicht wert des Weines, der ihn wie Wasser trinkt.
— Friedrich von Bodenstedt
Dem Kranken schmeckt selbst der Honig nicht, indessen der Gesunde auch noch Steine verzehrt.
Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel wie die Natur verlangt.
— Benjamin Franklin