Sprüche über Genuss
253 Sprüche — Seite 12
Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.
— Titus Maccius Plautus
Die, welche durch Geiz zu Reichtum gelangen, werden ihn nicht lange genießen
Nicht hastig leben! Die Sachen zu verteilen wissen heißt, sie zu genießen verstehen.
— Baltasar Gracián y Morales
Genießen wir, was uns der Tag beschert! Wer weiß, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.
— Hafis
Ein Gemisch aus Whisky und Soda verdirbt zwei gute Sachen.
— Charles Lamb
Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.
— Charles Lamb
Kochen ist eine Kunst und eine gar edele.
— Henriette Davidis
Genieße was du hast, als ob du noch heute sterben solltest, aber spar es auch, als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, der, beide eingedenk, im Sparen zu genießen, im Genuß zu sparen weiß.
— Christoph Martin Wieland
Der Mensch soll aus Gesundheit freudig, aus Überzeugung mäßig und aus Verständnis gut essen.
— Carl Friedrich von Rumohr
Nahrung, die nicht vor dir wegläuft und die dich nicht angreift, ist vermutlich gut verdaulich
— Christa Schyboll
Köstliches iss noch am selben Abend, Ärger sprich erst am nächsten Morgen aus.
Arbeit und Genuss sind Zwillingsbrüder, eins im andern lebend.
— Adolf von Wilbrandt
Der Mensch ist nichts anderes, als er isst
— Carl Friedrich von Rumohr
In der Musik zieht die Freude des Daseins bei einem Ohr hinein und beim andern Ohr hinaus.
— Otto Stössl
An einem Rausch ist das schönste der Augenblick, in dem er anfängt.
— Claude Tillier
Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.
— Ferdinand Ebner
Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.
— William Osler
Man müsste die Liebe genießen, wie man Fisch isst: Ohne die Gräten zu schlucken.
— Alphonse Karr
Es gibt keinen größeren Verschwender als den Geizhals. Er vergeudet sein Leben auf die Entbehrung dessen, was er weder genießen kann noch will.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Der Koch kann gebildet werden, der Bratkünstler wird geboren.
— Jean Anthelme Brillat-Savarin