Sprüche über Genuss
253 Sprüche — Seite 2
Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst
— Jean-Jacques Rousseau
Laß uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen
— Kurt Tucholsky
Es braucht zu allem ein Entschließen, selbst zum Genießen.
— Eduard von Bauernfeld
Bitterer Tee, mit Wohlwollen dargeboten, schmeckt süßer als Tee, den man mit saurer Miene reicht
Die Völker und die einzelnen Menschen sind nur am besten, wenn sie am frohesten sind: und verdienen den Himmel, wenn sie ihn genießen.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Wer dankbar jeden Sonnenstrahl genießt, wird auch mit dem Schatten zu leben wissen.
Es gibt Leute, die so sehr Feind ihrer selbst sind, dass sie lieber ein Unglück haben, das sie haben kommen sehen: weil sie es vorausgesehen haben, als den Genuss eines Glücks, auf das sie nicht gef …
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Die Anziehung der klugen Frau bedingt den klugen Mann, der diese Klugheit zu schätzen und zu genießen weiß.
— Christa Schyboll
Kennst du den Unterschied zwischen Schaffenden und Genießenden? Genießende glauben, dem Baum liege es an der Frucht; die Schaffenden wissen, dass es ihm am Samen lag.
— Friedrich Nietzsche
Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
— Winston Churchill
Der Weise aber entscheidet sich bei der Wahl der Speisen nicht für die größere Masse, sondern für den Wohlgeschmack.
— Epikur
Ohne Herz sieht man und erkennt doch nichts, hört man und versteht doch nichts, ißt man und schmeckt doch nichts.
Es gibt keinen größeren Genuss auf Erden als den Schlaf, wenn man schlafen will.
— Anton Tschechow
Es gibt eigentlich gar keinen Genuss anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.
— Arthur Schopenhauer
Genieße das Leben, es ist später, als du denkst.
Wenn der Wein gut ist, kommt der Durst mit dem Trinken.
Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern.
Der Appetit kommt beim Essen; der Durst schwindet beim Trinken.
— Francois Rabelais
Der Wein ist die Erquickung des Herzens, wenn er aber ohnmässig getrunken wird, ist er der Tod der Seele.
— Abraham a Sancta Clara
Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.
— Ludwig Andreas Feuerbach