Sprüche über Gelegenheit
858 Sprüche — Seite 7
Der Dumme gibt das Geld her, der Dümmere nimmt es nicht an.
Ach schrittest du durch den Garten noch einmal im raschen Gang - wie gern wollt ich warten, warten stundenlang!
— Theodor Fontane
Denen, die der Ruhe pflegen, kommen manche ungelegen.
— Wilhelm Busch
Man muss sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann
Notlügen gibt es nicht. Man ist immer in Not, also müsste man immer lügen.
— Konrad Adenauer
Man muß schon sehr lange mit geöffnetem Mund auf einem Stuhl sitzen, bis einem gebratene Enten hineinfliegen.
Scherben sollte man noch am Abend wegräumen, damit man sich am Morgen nicht mehr daran schneiden kann.
Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn aus, weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.
— Charles-Louis de Secondat
Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Öffne ab und zu das Fenster deiner Seele, damit die Sorgen hinaus können und die Sonne herein.
— Rainer Haak
Lerne zuhören - günstige Gelegenheiten klopfen manchmal sehr leise an deine Tür!
Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen
— Konrad Adenauer
Eine gute Ware gelangt kaum in zweite Hand.
Die gesellschaftliche Konversation wäre ein ausgezeichnetes Schlafmittel, wenn die Leute sich angewöhnen könnten, etwas leiser zu sprechen.
— George Bernard Shaw
Wer nicht schon in der Arbeit Genugtuung findet, der wird nie zur Zufriedenheit gelangen
— Peter Rosegger
Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht
— Mark Aurel
Freunde in der Not wären selten? - Im Gegenteil! Kaum hat man mit einem Freundschaft gemacht, so ist er auch schon in der Not und will Geld geliehen haben.
— Arthur Schopenhauer
Wo immer du bist - sei dort.
Selbst bei der Warnung bedarf es der Vorsicht, denn schon mancher, der niemals ans Stehlen dachte, ist durch falschen Verdacht zum Dieb geworden.
— Georg Ebers
Wo Edles und Gemeines sich bekriegen, wird nur zu häufig das Gemeine siegen, weil ihm das schlechteste Mittel nicht zu schlecht ist, sein Ziel der Vorteil nur und nicht das Recht ist.
— Friedrich von Bodenstedt