Sprüche über Gelegenheit
858 Sprüche — Seite 21
Auch ein Zeichner wird schließlich in die Welt hinausgeschickt, wenn er sie lang und sehnsüchtig genug durch die mattgeschliffenen Scheiben seines Büros betrachtet hat.
— Max von Eyth
Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehl dir das Hoffen! Ein Tor ist zugetan, doch tausend sind noch offen.
— Friedrich Rückert
Der Krieg ist eine Seuche. Er kann Staaten und Völker verschlingen, die vom ursprünglichen Schauplatz der Feindseligkeiten weit entfernt sind.
— Franklin D. Roosevelt
Das Schicksal ereilt uns oft auf den Wegen, die man eingeschlagen hat, um ihm zu entgehen.
— Jean de La Fontaine
Wenn man's versucht, so geht's. das heißt: Mitunter, doch nicht stets.
— Wilhelm Busch
Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe Acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist.
— Novalis
Immer die kleinen Freuden aufpicken, bis das grosse Glück kommt. Und wenn es nicht kommt, dann hat man wenigstens die kleinen Glücke gehabt.
— Theodor Fontane
Die Menschen gebrauchen im allgemeinen nur einen kleinen Teil der Macht, die sie besitzen.
— William James
Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.
— Franz Kafka
Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?
Abschied tut weh. Doch jeder Abschied trägt wunderbare, neue Lebensmöglichkeiten in sich.
— Rainer Haak
Die anständigen Frauen sind die, welche die Gelegenheit verpaßt haben.
Das Ziel ist fiktiv - der Weg planbar.
— Julian Scharnau
Ab und zu ist es eine Freude, einen von Wein und Rosen rot gefärbten Tisch zu haben.
— Oscar Wilde
Öffne deinen Blick und die Welt wird dir zu Füssen liegen!
Vergangenheit und Zukunft gibt es nicht, es gibt nur eine unendlich kleine Gegenwart und die ist jetzt.
— Leo Tolstoi
Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt.
— Dante Alighieri
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
— Jean Paul
Frauen können sehr scharfsinnig werden, wenn sie unrecht haben
— Arthur Rubinstein
Wie viele treue und besorgte Blicke aus lieben Augen gehen einem verloren, während man auf das Zwinkern, das Schielen und Blinzeln der Welt rundum nur zu genau achtet!
— Wilhelm Raabe