Sprüche über Gelegenheit
858 Sprüche — Seite 22
Wie viele treue und besorgte Blicke aus lieben Augen gehen einem verloren, während man auf das Zwinkern, das Schielen und Blinzeln der Welt rundum nur zu genau achtet!
— Wilhelm Raabe
Öffne deinen Blick und die Welt wird dir zu Füssen liegen!
Der Nörgler wird sogar im Paradies allerlei Fehler finden
— Henry David Thoreau
Ab und zu ist es eine Freude, einen von Wein und Rosen rot gefärbten Tisch zu haben.
— Oscar Wilde
Jedesmal, wenn ein Baby geboren wird, erhält die Welt neue Möglichkeiten
Es gibt Leute, die halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse. Andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne. Nur wenige sehen in ih …
— Winston Churchill
Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur. Sie macht den Rohen mild, und der Gebildetste hat keine bessere Gelegenheit, seine Milde zu beweisen. Unauflöslich muss sie sein, denn sie bringt …
— Johann Wolfgang von Goethe
Um jemanden leichter vergeben zu können, muss man eine kleine Sünde gegen ihn begehen, damit er auch etwas zu vergeben habe.
— Christian Friedrich Hebbel
Ragt der Gipfel noch so hoch zum Himmel, unersteigbar schier: Willst den Aufstieg du erzwingen, öffnet auch ein Weg sich dir.
Fürchte dich nicht vor der Dunkelheit, denn sie wäre nicht da, wenn das Licht nicht irgendwo anders helfen würde.
Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen.
— Thomas Jefferson
Auch das Chaos gruppiert sich um einen festen Punkt, sonst wäre es nicht einmal als Chaos da.
— Arthur Schnitzler
Fernes Wasser löscht nicht nahen Durst.
Wer seine Leiter zu steil stellt, kann leicht nach hinten fallen.
Sieht ein Amtsdiener Geld, gleicht er einer Fliege, die Blut gerochen hat.
Wer singen will, findet immer ein Lied.
In Zeiten großer Gefahr darfst du mit dem Teufel gehen, aber nur bis über die Brücke.
Ein Mann, der hartnäckig allein bleibt, macht sich zu einer dauernden öffentlichen Versuchung.
— Oscar Wilde
Ab und zu sollte ein jeder über die Stränge schlagen und seine kühle Nüchternheit für eine Weile vergessen.
— Seneca
Es gibt ein Bleiben im Gehen, ein Gewinnen im Verlieren, im Ende einen Neuanfang.