Sprüche über Gelegenheit
858 Sprüche — Seite 13
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn sich eine Tür schließt, so öffnet sich eine andere. Aber allzu oft, blicken so lange voller Bedauern auf die verschlossene Tür, dass wir die, die sich für uns geöffnet hat gar nicht erst bemerk …
— Alexander Graham Bell
Geld ausgeben ist Sünde, wenn keine unbedingte Notwendigkeit dazu besteht.
— Leo Tolstoi
In der Tat bestehen die meisten Irrtümer nur darin, dass wir die Worte nicht richtig auf die Dinge anwenden
— Baruch de Spinoza
Es gibt kein Geschäft, das so gemein wäre, dass nicht sofort ein anderer es macht, wenn man darauf verzichtet.
— Bertolt Brecht
Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung.
— Wilhelm Busch
Wir sind nie so sehr in Versuchung, mit anderen zu streiten, als wenn wir mit uns selber unzufrieden sind
— William Hazlitt
Wie viele Male schaut der Wille durch's Fenster, ehe die Tat durch's Tor geht.
— Erasmus von Rotterdam
Die Gelegenheit ist der größte Dieb.
— Abraham a Sancta Clara
Es kommen Fälle vor im Menschenleben, wo's Weisheit ist, nicht allzu weise zu sein.
— Friedrich von Schiller
Tu was du kannst, mit dem was du hast, da wo du bist.
Die zweitwichtigste Kunst nach der Fähigkeit, Gelegenheiten zu ergreifen, ist zu wissen, wann ein Vorteil ungenutzt bleiben muss.
— Benjamin Disraeli
Nur über die Begegnung mit anderen Menschen ist es möglich, zu neuen Ufern zu gelangen
Es fliehen nicht alle, die den Rücken kehren.
— Christoph Lehmann
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass man Anstoß erregt.
— Vincent van Gogh
Wer Unverhofftes nicht erhofft, kann es nicht finden.
— Heraklit von Ephesos
Alles ist schon einmal gesagt worden, aber da niemand zuhört, muß man es immer wieder sagen
— André Gide
Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig.
— Joseph Unger
Trennung lässt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.
— François de la Rochefoucauld
Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.
— Ludwig Börne