Sprüche über Gelassenheit
229 Sprüche — Seite 9
Brennt unser Haus und können wir nicht löschen, so lasst uns wenigstens die Hände wärmen.
— Franz Grillparzer
Man muss mit seinen Feinden leben, da man nicht jedermann zum Freund haben kann.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Still sitzend, nichts tuend, kommt der Frühling, und das Gras wächst von allein
Lass dir Leben und Tod gleich wichtig sein, und dein Verstand wird ohne Angst sein.
— Laotse
Die höchste Krone des Helden ist die Besonnenheit mitten in Stürmen der Gegenwart
— Jean Paul
Nichts trägt mehr zum Erfolg bei als die Tatsache, dass man sich nicht allzusehr nach ihm sehnt.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Die Kennworte des Wieners: Wie komm denn i dazu? Es zahlt sich ja net aus! Tun S' Ihnen nix an!
— Arthur Schnitzler
In der kalten Ruhe liegt die größte Überlegenheit, liegt das beherrschende Element; sie ist aber nur wenigen Menschen eigen.
— Jeremias Gotthelf
Unbeteiligtsein führt dazu, der Dinge wahres Wesen zu erfassen; Ruhigsein - dem Fluss des Bewegten die rechte Richtung zu geben.
Ruhig sein - dem Strom der Zeit die rechte Richtung geben.
Wie manches anders kommt, als man's gedacht. Allein, was tut's? Wir wollen darum nicht minder fröhlich sein!
— Franz Grillparzer
Das Warten lässt mich nicht verdrießen.
— Gottlieb Konrad Pfeffel
Durch Forschen nur gewinnt man Gelassenheit in allem Tun.
— Sophokles
Sei darauf bedacht, auch in harten Tagen deinen Gleichmut zu bewahren.
— Horaz
Besonnenheit ist die seidene Schnur, die durch die Perlenkette aller Tugenden läuft.
— Thomas Fuller
Wir sollten aus keinem Gedanken mehr machen, als er aus uns macht.
— Moritz Heimann
Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist der des Tieres und der Pflanze: Das Tier entspricht mehr dem Charakter des Mannes, die Pflanze mehr dem der Frau, denn sie ist mehr ruhiges Entfalten.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Der Tor hat Angst vorm Schicksal, der Weise trägt es.
— Publius Syrus
Die Leiden sind wie Gewitterwolken, in der Ferne sehen sie schwarz aus, über uns kaum grau.
— Jean Paul
Die Falten um die Stirne dein lass sie nur heiter ranken, das sind die Narben, die darein geschlagen die Gedanken.
— Joseph Victor von Scheffel