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Sprüche über Gelassenheit

229 Sprüche — Seite 7

  1. Sogar wenn er verfolgt wird, ist der Schmetterling niemals in Eile

  2. Gib den Streitenden nach; Nachgeben macht dich zum Sieger.

    Ovid

  3. Es gibt viele Entscheidungen, die nicht in unserer Hand liegen. Es bleibt einem nicht anderes übrig, als die Dinge philosophisch zu nehmen und nicht allzusehr gegen das Unabänderliche aufzumucken.

    John Knittel

  4. Der aufsteigende Gedankenflug der Jugend verwandelt sich im Alter in ein ruhiges Kreisen in den gewonnenen Höhen.

    August Pauly

  5. Gleich wichtig ist es, sich bei der Freude wie beim Schmerz zu mäßigen.

    Seneca

  6. Lass nicht deinen Willen brüllen, wenn deine Macht flüstern kann.

    Thomas Fuller

  7. Die Frauen würden sich ärgern, wenn ein Mann, den sie lieben, nicht eifersüchtig wäre.

    Ninon de Lenclos

  8. Steht dir ein Schmerz bevor, oder hat dich bereits ergriffen, so bedenke, dass du ihn nicht vernichten kannst, indem du dich von ihm abwendest! Sieh' ihm fest ins Auge!

    Ernst von Feuchtersleben

  9. Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen, als auf goldenem Stuhl an üppiger Tafel seine Ruhe zu verlieren.

    Epikur

  10. Willst du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde.

    Friedrich Nietzsche

  11. Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.

    Epiktet

  12. Bleib ruhig: In hundert Jahren ist alles vorbei.

    Ralph Waldo Emerson

  13. Langsam, Schritt für Schritt, die Treppe weiter hinauf. Wahrlich, die Welt bietet nicht solch ein Übermaß von Genüssen, dass man sie in Sprüngen überfliegen dürfte.

    Wilhelm Raabe

  14. Alles muss zum Wachsen Zeit haben. Was zu schnell geht, muss zwei- oder dreimal wiederholt werden, und dauert schließlich am längsten.

    Carl Hilty

  15. Ein gelassener Mensch kann sogar Steine weich kochen und den Sud genießen.

  16. Die Bescheidenheit glücklicher Menschen kommt von der Gelassenheit, welche das Glück ihren Gemütern verleiht.

    François de la Rochefoucauld

  17. Nimm einen jeden wie er ist, es hat jeder seine Mängel, und selbst der Beste, denn wir sind nun einmal Menschen und nicht Engel!

    Cäsar Flaischlen

  18. In erster Linie habe ich stets die Regel befolgt, mir deprimierende Gedanken fernzuhalten.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  19. Das ist gerade das Nette an jeglichem Gerücht, dass man es ruhig sich selber überlassen kann; es wuchert im Guten wie im Bösen weiter.

    Wilhelm Raabe

  20. Das Grämen vor der Zeit halte ich für ein sehr unnützes Geschäft

    Katharina Elisabeth Goethe