Sprüche über Gelassenheit
229 Sprüche — Seite 7
Sogar wenn er verfolgt wird, ist der Schmetterling niemals in Eile
Gib den Streitenden nach; Nachgeben macht dich zum Sieger.
— Ovid
Es gibt viele Entscheidungen, die nicht in unserer Hand liegen. Es bleibt einem nicht anderes übrig, als die Dinge philosophisch zu nehmen und nicht allzusehr gegen das Unabänderliche aufzumucken.
— John Knittel
Der aufsteigende Gedankenflug der Jugend verwandelt sich im Alter in ein ruhiges Kreisen in den gewonnenen Höhen.
— August Pauly
Gleich wichtig ist es, sich bei der Freude wie beim Schmerz zu mäßigen.
— Seneca
Lass nicht deinen Willen brüllen, wenn deine Macht flüstern kann.
— Thomas Fuller
Die Frauen würden sich ärgern, wenn ein Mann, den sie lieben, nicht eifersüchtig wäre.
— Ninon de Lenclos
Steht dir ein Schmerz bevor, oder hat dich bereits ergriffen, so bedenke, dass du ihn nicht vernichten kannst, indem du dich von ihm abwendest! Sieh' ihm fest ins Auge!
— Ernst von Feuchtersleben
Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen, als auf goldenem Stuhl an üppiger Tafel seine Ruhe zu verlieren.
— Epikur
Willst du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde.
— Friedrich Nietzsche
Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.
— Epiktet
Bleib ruhig: In hundert Jahren ist alles vorbei.
— Ralph Waldo Emerson
Langsam, Schritt für Schritt, die Treppe weiter hinauf. Wahrlich, die Welt bietet nicht solch ein Übermaß von Genüssen, dass man sie in Sprüngen überfliegen dürfte.
— Wilhelm Raabe
Alles muss zum Wachsen Zeit haben. Was zu schnell geht, muss zwei- oder dreimal wiederholt werden, und dauert schließlich am längsten.
— Carl Hilty
Ein gelassener Mensch kann sogar Steine weich kochen und den Sud genießen.
Die Bescheidenheit glücklicher Menschen kommt von der Gelassenheit, welche das Glück ihren Gemütern verleiht.
— François de la Rochefoucauld
Nimm einen jeden wie er ist, es hat jeder seine Mängel, und selbst der Beste, denn wir sind nun einmal Menschen und nicht Engel!
— Cäsar Flaischlen
In erster Linie habe ich stets die Regel befolgt, mir deprimierende Gedanken fernzuhalten.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Das ist gerade das Nette an jeglichem Gerücht, dass man es ruhig sich selber überlassen kann; es wuchert im Guten wie im Bösen weiter.
— Wilhelm Raabe
Das Grämen vor der Zeit halte ich für ein sehr unnützes Geschäft
— Katharina Elisabeth Goethe