Sprüche über Essen
389 Sprüche — Seite 6
Hunger ist der beste Koch, aber er hat nichts zu essen
— Bernhard Freidank
Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.
— Ambrose Bierce
Das Heisse ist vergessen, hat es erst einmal die Kehle passiert.
Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt.
— Christian Friedrich Hebbel
Durch schlechte Köchinnen, durch vollkommenden Mangel an Vernunft in der Küche, ist die Entwicklung der Menschheit am längsten aufgehalten, am schlimmsten beeinträchtigt worden.
— Friedrich Nietzsche
Zivildienstleistende, das sind diese jungen Männer, die nicht mit der Waffe töten dürfen, sie versuchen's mit Essen auf Rädern.
Fressen und Saufen macht die Ärzte reich
Wenige Wort im Munde und wenig Speisen im Magen, das sind zwei Dinge, die niemals schaden.
Der Duft eines Pfannkuchen, bindet mehr ans Leben, als alle philosophischen Argumente.
— Georg Christoph Lichtenberg
Trachte nicht, satt zu sein. In kleinen Mengen schmeckt es am besten.
Kohl ist ein bekanntes Küchengemüse, etwa so groß und klug wie ein menschlicher Kopf.
— Ambrose Bierce
Worte kann man nicht essen, sie sind Wind; und von Artigkeiten kann man nicht leben, sie sind höflicher Betrug,
— Baltasar Gracián y Morales
Ohne Blumen, ohne Träume, ohne Spaß und Purzelbäume, ohne Schinken, ohne Speck hat das Leben keinen Zweck.
Nur Menschen, die in reinster Sympathie leben, dürften Tischgenossen sein.
— Prentice Mulford
Bei einer Mahlzeit bewirtest du zwei Gäste: Deinen Leib und deine Seele.
— Epiktet
Man speist am besten mit begabten Menschen, die einander hochschätzen.
— Jules de Goncourt
Der Magen eines gebildeten Menschen hat die besten Eigenschaften eines edlen Herzens: Sensibilität und Dankbarkeit.
— Alexander Puschkin
Es gibt Augenblicke, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot.
— Rainer Maria Rilke
Zu verlangen, dass einer alles, was er je gelesen, behalten hätte, ist wie verlangen, dass er alles, was er je gegessen hat, noch in sich trüge
— Arthur Schopenhauer
Hunger ist der beste Koch