Sprüche über Essen
389 Sprüche — Seite 17
Wer Erfahrung mit heißer Suppe hat, bläst auf Fischsalat.
Ein Wirt beschwert sich nicht über den Appetit seiner Gäste.
Selbst wenn der Koch eine Fliege kochen würde, würde er einen Flügel für sich behalten.
Ein fleißig herumgetragener Bettelsack ernährt seinen Herrn.
Ein Ochse vom Berg frißt nur das Gras vom Berg
Der Geist verbraucht sich wie alle Dinge; die Kenntnisse sind seine Kost; sie nähren und verzehren ihn.
— Jean de la Bruyère
Tabak ohne Kaffee ist wie ein Fürst ohne Pelz.
Tee, Kaffee und Leckerli bringen den Bürger ums Äckerli.
Liegt der Bauer unterm Tisch, war das Essen nimmer frisch!
Der einzige Trost ist, dass Lügen vielen Menschen Brot geben und niemand gezwungen ist, sie zu glauben.
— Karl Julius Weber
Hunger wandelt Bohnen in Mandeln.
Wer vierzehn Tage verbummelt, muss drei Wochen hungern
Auf Brautschau soll man in Küchen gehen und nicht in Zimmer
Man muss langsam gehen, sagt das Chamäleon, so wird man schon etwas zu essen finden.
Obwohl ich nicht täglich etwas zu essen habe, bin ich ziemlich fröhlich.
— Auguste Renoir
Andere Leute sind hungrig, aber ein Künstlergemüt ist ewig durstig.
— Franz Emanuel August Geibel
Ein Mensch, der kein Eigentum erwerben darf, kann auch kein anderes Interesse haben, als so viel wie möglich zu essen und so wenig wie möglich zu arbeiten.
— Adam Smith
Nach einem unerbittlichen Naturgesetz fliegen dem Menschen die gebratenen Tauben nicht in den Mund.
— Daniel Spitzer
Über Rosen läßt sich dichten, in die Äpfel muß man beißen.
— Karl Maria von Weber
Aber es ist nun einmal auf der Welt so eingerichtet, dass ein Mann, der den anderen das Brot gibt, zugleich sein Herr ist.
— Jack London