Sprüche über Essen
389 Sprüche — Seite 11
Manche Menschen richten ihr Leben so ein, dass sie von Vorspeisen und Beilagen leben. Das Hauptgericht lernen sie nie kennen.
— José Ortega y Gasset
Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier
— Henry Ford
Gott, was ist Glück! Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen - das ist schon viel!
— Theodor Fontane
Wer essen will, ohne sich auf die Kochkunst zu verstehen, wird über die dargereichten Speisen kein sicheres Urteil fällen können.
— Platon
Wenn alle Leute wären reich, und alle Leute wären gleich, und wären all' zu Tisch gesessen- wer wollt' auftragen Trinken und Essen?
Hoffart wird gar leicht gelernt, aber schwer vergessen. Große Schüsseln kauft sie noch, hat sie nichts zu essen.
— Wilhelm Müller
Wer mit Schmerzen arbeitet, wird mit Freuden essen.
Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
— Jean Paul
Ein anregendes Buch – eine Speise, die hungrig macht.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Der Kluge isst den Braten sofort und das Brot später.
Brot und Wasser stillen den Hunger jedes Menschen, aber unsere Kultur hat die Gastronomie erfunden.
— Honoré de Balzac
Ob aber ein fröhliches Mahl überhaupt ohne Frauen denkbar ist, lasse ich unentschieden.
— Erasmus von Rotterdam
Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!
— Bertolt Brecht
Die Gesellschaft setzt sich aus nur zwei großen Klassen zusammen: die einen haben mehr Mahlzeiten als Appetit, und die andern weit mehr Appetit als Mahlzeiten.
— Nicolas Chamfort
Auch der ärmste Mensch kann zuletzt den Hunger und die Sorge nicht mehr ertragen, und leider macht er dann keine schriftlichen Eingaben an die Behörden, sondern er schlägt mit der Faust an die Tür der …
— Wilhelm Raabe
Kochen ist keine Kunst, essen muss man es können
Es gibt keine ehrlichere Liebe als die Liebe zur Nahrung.
— George Bernard Shaw
Arbeite nie vor dem Frühstück; musst du vor dem Frühstück arbeiten, iss erst dein Frühstück.
— Joseph Billings
Das Brot, das ihr verderben laßt, ist das Brot der Hungernden.
— Basilius von Caesarea
Der Magen ist der Kapellmeister, der das große Orchester unserer Leidenschaft regiert und in Tätigkeit versetzt
— Gioacchino Rossini