Sprüche über Entscheidung
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Nur wer nach einer langen Verhandlung den Überblick jetzt noch überblickt, hat Chancen, die beschlossenen Ergebnisse am Ende auch wirklich zu durchschauen
— Christa Schyboll
Prallen während einer Besprechung Gedanken der Teilnehmer wie dicke Knüppel aufeinander, ist zu kalkulieren, mit wie vielen Beulen dem Kompromissvorschlag zugestimmt werden könnte.
— Christa Schyboll
Die Gehirne sind bei allen Menschen gleich. Es entscheiden die Gedanken, die uns steuern.
— Nikolaus B. Enkelmann
Die Meisterung des Lebens beginnt in dem Augenblick, wo wir selbst und nicht der Zufall unser Unterbewußtsein programmieren.
— Nikolaus B. Enkelmann
Dankbar sein, dass es Misserfolg und Unglück gibt; sie sind Warnsignale, uns zu verändern.
— Nikolaus B. Enkelmann
Alles hat zwei Seiten, dass der Mensch die wählen könne, die ihn nicht in seiner Ruhe stört.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Wir Menschen halten doch immer nur die Fäden in den Händen, das Schicksal aber webt, wie es will.
— Hermann Stehr
Es gibt keine Periode, da es zu spät wäre, umzulernen.
— Prentice Mulford
Das Schwierige im Leben ist die Entscheidung.
— George Moore
Ein Weg wird erst dann ein Weg Wenn einer ihn geht
— Chuang-tzu
Das Leben, das Ende und den Tag, lobt erst der Abend.
— Francesco Petrarca
Jede Ursache bringt mehr als ein Ergebnis hervor.
— Herbert Spencer
Du bist in jedem Augenblick der Wanderer, der über den eigenen Weg zu entscheiden hat.
— Hermann Stehr
Verantwortung entsteht dadurch, dass man nicht rechtzeitig Nein sagt.
— Leo Trotzki
Wenn der Ruf eines Menschen erst einmal feststeht, ist er immer besser oder schlechter, als er es verdient.
— Alexandre Vinet
In Dingen, die wir nicht kennen, sind wir oft auf das Urteil jener angewiesen – die sie auch nicht kennen.
— Otto Weiss
Manchmal – so wird von uns verlangt – sollen wir aus der Ärmlichkeit des Gebotenen eine möglichst reiche Auswahl treffen.
— Otto Weiss
Wir können's oft nicht begreifen, dass Leute das tun, was wir an ihrer Stelle auch täten.
— Otto Weiss
Gar mancher schlägt sich mit einem Mann herum und ahnt nicht, dass er sich mit dessen Frau herumschlägt.
— Otto Weiss
Vom einen schnackt er, das andre tut er. Das ist ein Charakter, wenn auch kein guter.
— Adolf von Wilbrandt