Sprüche über Beruf
577 Sprüche — Seite 22
Genaugenommen ist das Dichten ein Naturvorgang; wie der Apfel auf dem Baum reift und wie das Ei aus der Henne kommt, so reift das Werk im Dichter, und so bewegt es sich aus ihm heraus.
— Victor Auburtin
Glücklich, wer seinen Beruf erkannt hat. Er verlange nach keinem andern Glück!
— Thomas Carlyle
Kann ich nicht Dombaumeister sein, behau, ich als Steinmetz einen Stein. Fehlt mir auch dazu Geschick und Verstand, trage ich Mörtel herbei und Sand
— Rudolf Baumbach
Der Müßiggang, nicht die Arbeit, ist der Fluch der Menschen
— Samuel Smiles
Bin ich meinem Amte in der Tat nicht gewachsen, so ist der Chef zu tadeln, der es mir anvertraut.
— Friedrich von Schiller
Eine kleine Stelle, die du ganz ausfüllst, ist dein Ehrenplatz, die grösste, der du nicht genügst, ein Pranger.
— Otto von Leixner
Unsere Hauptaufgabe ist nicht, zu erkennen, was unklar in weiter Entfernung liegt, sondern zu tun, was klar vor uns liegt
— Thomas Carlyle
Wer Schwache leiten will, der sei von ihrer Schwachheit selber frei!
— Magnus Gottfried Lichtwer
Ständige Arbeit wird leichter durch Gewöhnung.
— Demokrit
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben, wird im selben Kreis all sein Leben traben.
— Christian Morgenstern
Ein zufriedener Strassenkehrer ist mehr wert als ein neurotischer Professor.
— Eugene O'Neill
Nichts ist mühsam, was man willig tut.
— Thomas Jefferson
Wer eine neue wissenschaftliche Wahrheit entdeckt, musste vorher fast alles, was er getan hatte, zerstören.
— José Ortega y Gasset
Man kann die Nützlichkeit einer Idee anerkennen und doch nicht recht verstehen, sie vollkommen zu nutzen.
— Albrecht Goes
Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.
— Blaise Pascal
Methoden sind Gewohnheiten des Geistes und Sparsamkeiten der Erinnerung.
— Antoine de Rivarol
Ich glaube, dass jede Architektur, die sich an den Geist wendet, noch immer das Werk eines Einzelnen ist
— Le Corbusier
Nur ein schlechter Plan erlaubt keine Änderung
— Publius Syrus
Elender ist nichts als der behagliche Mensch ohne Arbeit, das Schönste der Gaben wird ihm Ekel.
— Johann Wolfgang von Goethe
Meine Kunst lasse ich nicht liegen, ich müßte mir ewige Vorwürfe machen!
— Clara Schumann