Sprüche über Zeit
858 Sprüche — Seite 38
Gestern, Heute, Morgen - das sind die drei Tage des Menschen
Die Managerkrankheit ist eine Epidemie, die durch den Uhrzeigersinn hervorgerufen und durch den Terminkalender übertragen wird.
— John Steinbeck
Jedermann ist täglich fünf Minuten ein Narr. Es kommt darauf an, die Grenze nicht zu überschreiten.
— Elbert Green Hubbard
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.
— Friedrich von Schiller
Der Grund, warum so wenige Ehen glücklich sind, ist, dass die jungen Damen ihre Zeit damit verbringen, Netze zu machen, statt Käfige.
— Jonathan Swift
Ruhig sein - dem Strom der Zeit die rechte Richtung geben.
Revolutionen sind Zeiten, in denen der Arme seiner Rechtschaffenheit, der Reiche seines Reichtums und der Unschuldige seines Lebens nicht sicher ist.
— Joseph Joubert
Fanatiker sind unverbesserlich. Man sollte seine Zeit nicht damit verbringen, sie zu bekämpfen oder überzeugen zu wollen.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Die Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks. Die Perioden des Glücks sind leere Blätter in ihr.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Es ist nötig, an dem neuen Weg zu arbeiten. Dies ist unverhältnismäßig schwer, aber durchaus nicht ohne Hoffnung.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Über Sieg und Niederlage entscheiden fünf Minuten
— Horatio Nelson
Auch unter schlechtem Kleid wohnt kluger Sinn zur Zeit
Die Liebe hat kein Maß der Zeit. Sie keimt und blüht und reift in einem schönen Augenblick.
— Theodor Körner
Die Zeit ist eine geräuschlose Feile.
Das Charakteristische an der Demokratie ist die Herrschaft auf Zeit.
— Theodor Heuss
Phlegma, sei es körperlich oder geistig, ist ein sündhafter Zustand für den, der in Zeiten der Bildung lebt.
— Karl Friedrich Schinkel
Wodurch wird Würd und Glück erhalten lange Zeit? Ich meine, durch nichts mehr als Bescheidenheit
— Friedrich von Logau
Die Zeiten ändern sich. Und noch viel mehr die Menschen; und nur selten hebt man mit freudigem Lächeln wieder auf, was man mit bittern Tränen fallen ließ.
— Christian Friedrich Hebbel
Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer seltener, in demselben Maße, wie die Kunst des plumpen Nehmens, des rohen Zugreifens täglich allgemeiner gedeiht.
— Christian Johann Heinrich Heine
Mir scheint, dass wir alles erst dann erleben, wenn's schon vorüber ist.
— Alexander von Villers