Sprüche über Wille
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Das Fleisch hat seinen eigenen Geist.
— Frank Wedekind
Liebes Töchterchen, damit eine Frau herrscht, muss sie stets den Anschein erwecken, als tue sie immer, was ihr Mann will.
— Honoré de Balzac
Ein guter Wille kann schwach werden und wir müssen das Gute tun, solange wir noch Kraft haben und die Lust in uns dazu lebendig ist.
— Theodor Fontane
Man kann alles, was man will, sobald man nichts will, als was man kann
— Christoph Martin Wieland
Der Mensch zerfällt in zwei Teile. Einen männlichen, der nicht denken will, und einen weiblichen, der nicht denken kann.
— Kurt Tucholsky
Nur die Vorstellung des Guten, welche die entgegengesetzte Vorstellung überwiegt, treibt stets den Willen zur Handlung an.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Die Liebe gleicht einem Fieber; sie überfällt uns und schwindet, ohne dass der Wille im Geringsten beteiligt ist
— Stendhal
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!
— Giuseppe Mazzini
Gänse wollen immer im Nassen sein, lebendig im Wasser und tot im Wein.
— Giovanni Visconti
Ein fester Wille tut überall Wunder.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Der Kameltreiber hat seine Pläne, und das Kamel hat andere.
Die Kunst, reich zu werden, ist im Grunde nichts anderes, als die Kunst, sich des Eigentums anderer Leute mit ihrem guten Willen zu bemächtigen.
— Christoph Martin Wieland
Die Männer regieren die Welt und die Frauen ihre Männer. Was wollen sie noch mehr?
— Bogumil Goltz
Freude kommt aus dem Willen, der sich abmüht, Hindernisse überwindet, triumphiert
— William Butler Yeats
Die Liebe ist unbewusst und von dem freien Willen unabhängig.
— Gustav Teichmüller
Angst ist das Leck in der Nervenbatterie. Angst zerfrisst unsere Kraft, unsere Energie und unseren Willen
— Nikolaus B. Enkelmann
Im Mittelpunkt des Erfolgs steht immer der Mensch; mit seiner Energie, seinem Willen, mit seiner Leistung, mit seinen Fähigkeiten, mit seiner Kreativität, mit seiner Begeisterungsfähigkeit.
— Nikolaus B. Enkelmann
Wem es nicht ein Bedürfnis geworden ist, glücklich zu sein, der wird es niemals werden
— Karl Ferdinand Gutzkow
Mit der Kultur der Ruhe aber wächst der Wille zu einer Macht, die Schlaf oder absolute Passivität augenblicklich erzeugen kann.
— Prentice Mulford
Die Weisen sagen, der Gegenstand des Willens sei die Güte, der des Verstandes die Wahrheit. Wertvoller aber ist es, das Gute zu wollen, als das Wahre zu erkennen
— Francesco Petrarca