Sprüche über Verschwendung
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Ein Mensch, der nur eine Stunde verschwendet, hat die Bedeutung des Lebens nicht begriffen.
— Charles Robert Darwin
Der Überfluß pflegt auch den allerweisesten Verstand zu blenden
— Friedrich der Große
Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an, wie Geister mit Waffen.
— Wilhelm Busch
Geist zu haben hat den großen Nachteil, dass man fortgesetzt genötigt ist, ihn an halbe Narren zu verschwenden.
— Stendhal
Wie Wind im Käfige, wie Wasser in dem Siebe, ist guter Rat im Ohr der Torheit und der Liebe.
— Friedrich Rückert
Der Geizige spricht gewöhnlich nur von seinen Ausgaben, der Verschwender von seinen Einnahmen.
Es saufen tausend sich zu Tod, eh einer stirbt an Durstes Not.
— Bernhard Freidank
Zum Glück gehört auch ein bißchen Überfluß. Knapp bemessenes Glück ist selten von langer Dauer.
— Victor-Marie Hugo
Meistens ist in sechs bis acht Wörtern völlig abgemacht. Und in ebenso viel´ Sätzen Lässt sich Bandwurmweisheit schwätzen.
— Christian Morgenstern
Dreierlei Menschen haben kein Geld: Die Verschwender, die Armen und die Geizigen.
— Peter Altenberg
Frauen sparen im Kleinen und verschwenden im Großen.
Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Die Frau kann mit der Schürze mehr hinaustragen, als der Mann mit dem Erntewagen hineinfährt.
Manche Menschen gehen mit dem Geld um, als müsste es vernichtet werden.
— Else Pannek
Die meisten Menschen verpassen Gelegenheiten, weil die im Overall daherkommen und nach Arbeit aussehen.
— Thomas Alva Edison
Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.
— Henry Ward Beecher
Wie oft verglimmen die gewaltigsten Kräfte, weil kein Wind sie anbläst.
— Jeremias Gotthelf
Wo Verschwendung herrscht, gibt es keine Nächstenliebe.
— John Knittel
Von Sparsamkeit zu leichtsinnigem Geldausgeben überzugehen ist leicht; schwer aber ist es, von leichtsinnigem Geldausgeben zu Sparsamkeit über zugehen.
Der Geizige hat keinen, der Verschwender einen unnützen Genuß von dem Seinen.
— Johann Peter Hebel