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Sprüche über Vernunft

273 Sprüche — Seite 11

  1. Lieben und vernünftig sein ist kaum einem Gotte möglich.

  2. Wer die Arbeit liebt und sparsam zehrt, der sich in aller Welt ernährt.

  3. Das Wissen hängt vom Studium ab, durch Taten kommt man zur Vernunft, Wohlstand erreicht man durch Fleiß, der Erfolg jedoch hängt ab vom Schicksal.

  4. Soll man ein Huhn mit einem Messer schlachten, das für einen Ochsen bereit liegt?

  5. Wer sich dem Notwendigsten widmet, geht überall am sichersten zum Ziel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Wer einen Menschen tötet, tötet ein vernünftiges Wesen, Gottes Ebenbild; aber wer ein gutes Buch vernichtet, tötet die Vernunft selbst, tötet das Ebenbild Gottes, sozusagen als Abbild.

    John Milton

  7. Der Zweck des Erdenlebens der Menschheit ist der, dass sie in demselben alle ihre Verhältnisse mit Freiheit nach der Vernunft einrichten.

    Johann Gottlieb Fichte

  8. Köpfe, die nur den Nutzen und das Brauchbare bedenken, vernutzen und verbrauchen die Welt.

    Friedrich Georg Jünger

  9. Den Tugenden benachbart sind die Laster.

    Hieronymus

  10. Die Vernunft besteht aus Wahrheiten, die man sagen, und aus solchen, die man verschweigen muss.

    Antoine de Rivarol

  11. Die letzte Schlußfolgerung der Vernunft ist, dass sie einsieht, dass es eine Unzahl von Dingen gibt, die ihr Fassungsvermögen übersteigen. Sie ist nur schwach, wenn sie nicht zu dieser Einsicht gelang …

    Blaise Pascal

  12. Es ist unmöglich, jemandem ein Ärgernis zu geben, wenn er es nicht nehmen will.

    Friedrich von Schlegel

  13. Kraft und Wohlgestalt sind Vorzüge der Jugend, der des Alters aber ist die Blüte der Besonnenheit.

    Demokrit

  14. Das Geheimnis der kleinsten natürlichen Freuden geht über die Vernunft hinaus.

    Marquis de Vauvenargues

  15. Mittleren Menschen mag man den Mut loben, edlen die Besonnenheit.

    Walter Rathenau

  16. Das hat die Freude mir dem Schmerz gemein, dass sie die Menschen der Vernunft beraubt.

    August von Platen

  17. Vernunft und Gefühl sind die Sonne und der Mond am moralischen Firnament. Immer nur in der heißen Sonne würden wir verbrennen; immer nur im kühlen Mond würden wir erstarren.

    Friedrich Maximilian von Klinger

  18. Mit bloßen Reizen, leiblichen oder geistigen, in der Ehe zu fesseln hoffen, ohne das Herz und ohne die Vernunft, welche allein anknüpfen und festhalten, heißt, eine Blumenkette oder einen Blumenkranz …

    Jean Paul

  19. Um zu handeln, muss man toll sein. Ein einigermaßen vernünftiger Mensch begnügt sich mit dem Denken.

    Georges Clemenceau

  20. Ob ein Mann, der schreibt, gut oder schlecht schreibt, ist gleich ausgemacht, ob aber einer, der nichts schreibt und stille sitzt, aus Vernunft oder aus Unwissenheit stille sitzt, kann kein Sterbliche …

    Georg Christoph Lichtenberg