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Sprüche über Tugend

375 Sprüche — Seite 7

  1. Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern das gute Leben. "Gut" leben ist soviel wie "edel und gerecht".

    Platon

  2. Je vornehmer einer ist, desto höflicher behandelt er den Niedrigen.

    Ludwig Börne

  3. Ein Zyniker sieht niemals eine gute Eigenschaft eines Menschen, wohl aber jede schlechte.

    Henry Ward Beecher

  4. Der beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann

    Francis Bacon

  5. Der beste Lehrmeister zur Weisheit und Tugend ist die Liebe.

    Euripides

  6. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen ohne Laster auch keine Tugenden haben.

    Abraham Lincoln

  7. Sage dir immer: ich kann noch so einsam, an allen Orten glücklich sein; denn glücklich ist, wer sich selbst ein glückliches Los bereitet, dies ist gute Gemütsstimmung, gute Neigungen, gute Handl …

    Mark Aurel

  8. Ach der Tugend schöne Werke, gerne möcht ich sie erwischen, doch ich merke, doch ich merke, immer kommt mir was dazwischen

    Wilhelm Busch

  9. Alle Untugenden, die gerade modern sind, gelten als Tugenden.

    Jean-Baptiste Molière

  10. Das Wesen der Unmoral ist die Neigung des Menschen, für die eigene Person Ausnahmen zu machen.

    Jane Laura Addams

  11. Man ist nur schön, wenn man auch zugleich menschlich ist.

    Jean Anouilh

  12. Am meisten ist und wahrsten der mein Freund, der warm, nicht heiß, das Gute, das ich habe, und streng nicht, doch genau den Fehl auch sieht.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  13. Sagt eine Dame 'Nein', so bedeutet das 'Vielleicht'; sagt sie 'Vielleicht', dann denkt sie dabei 'Ja', sagt sie 'Ja' - ist sie keine Dame

    Charles de Talleyrand

  14. Männer fürchten, dass ihnen die Feder, Frauen, dass ihnen die Moral entgleitet

  15. Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.

    Jean-Baptiste Molière

  16. Wahrheit ist das Erhabenste, drum kann man's nicht jedem auf die Nase binden

    Johann Nepomuk Nestroy

  17. Der Mensch weiß wohl um das Gute, auch wenn er es nicht tut.

    Hildegard von Bingen

  18. Man soll gegen niemanden Neid hegen. Die Guten verdienen ihn nicht, und die Bösen schädigen sich in demselben Grade, in dem ihre Pläne gelingen.

    Epikur

  19. Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.

    Ambrose Bierce

  20. Unsere Tugenden sind meist die Bastarde unserer Sünden.

    Christian Friedrich Hebbel