Sprüche über Selbsterkenntnis
296 Sprüche — Seite 8
Nicht in der Stadt, erst in der Wildnis lernt man den Mann kennen.
Menschen kennen nicht ihre Fehler, Ochsen nicht ihre Stärke.
Es gibt naive Menschen, die sich erkennen und ihre Naivität geschickt zu benutzen verstehen
— François de la Rochefoucauld
An sich selbst muss der Mensch in Erfahrung bringen, wie dem anderen zumute ist.
— Wilhelm Raabe
Erst gegen Ende unseres Lebens müssen wir uns eingestehen, dass uns die am meisten genützt haben, die uns die größten Hindernisse in den Weg gelegt haben.
— Carl Ludwig Schleich
Ich wollte einmal hoch hinaufsteigen, um tief in mich hineinsehen zu können.
— Reinhold Messner
Die Kunst der Lebensführung besteht bekanntlich darin, mit gerade soviel Dampf zu fahren, wie gerade da ist.
— Theodor Fontane
Wenn Menschen ihre innere Einstellung ändern, können sie auch die äußeren Umstände ihres Lebens ändern.
— William James
Wenn es Dir gelingt, über Dich selbst Gericht zu sitzen, dann bist Du ein wirklicher Weiser.
— Antoine de Saint-Exupéry
Wer einen ebenbürtigen Gegner überlebt, wird entdecken, dass ihm etwas fehlt.
— Otto von Bismarck
Wolle nie irgendeine Beunruhigung, irgendein Weh, irgendeine Schwermut von Deinem Leben ausschießen, da du doch nicht weißt, was diese Zustände an dir arbeiten.
— Rainer Maria Rilke
Akzeptiere nie die Behauptung, andere würden dich besser kennen, als du dich selbst.
— Dwight "Ike" David Eisenhower
Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Alle Stärke wird nur durch Hindernisse erkannt, die sie überwältigen kann.
— Immanuel Kant
Die Willensfreiheit haben viele im Munde, im Geist aber wenige
— Dante Alighieri
Man läßt sich für gewöhnlich lieber durch Gründe überzeugen, die man selbst gefunden hat, als durch solche, die andern in den Sinn gekommen sind.
— Blaise Pascal
Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen entdecken.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir können nicht alles und was wir nicht kömnnen, sollten wir lassen.
— Reinhold Messner
Das Glück begreifen, dass der Boden auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße, die ihn bedecken
— Franz Kafka