Sprüche über Selbsterkenntnis
296 Sprüche — Seite 13
Ich ging bis an die äußerste Grenze der Welt, gleichzeitig an die innerste Grenze meines Ich!
— Reinhold Messner
Sich der eigenen Leere zu stellen, kann ein Anfang sein.
— Else Pannek
Wer begreift, was er fühlt, kann für sich handeln.
— Else Pannek
Wir wissen wenigstens, dass wir nichts taugen, und in dieser Erkenntnis ist die Möglichkeit der Besserung gegeben
— Theodor Fontane
Wer stolz auf Vorzüg' ist, fühlt irgend ein Gebrechen; Und wer sich brüsten mag, ist sich bewußt der Schwächen.
— Friedrich Rückert
Stolz ist das Gefühl seines bestimmten Werts und durchaus lobenswert.
— Johann Gottfried Seume
Wir sind das, was dann übrig bleibt, wenn das Vergängliche von uns genommen ist.
— Karl Robert Eduard von Hartmann
Sage mir, wie du ißt, und ich sage dir, was du bist.
— Jean Anthelme Brillat-Savarin
Wie mag man tugendhaft und gerecht leben? Wenn man selbst nicht tut, was man an andern tadelt!
— Thales von Milet
Bedenke gut, was deine Kraft vermag und was über deine Fähigkeit hinausgeht
— Horaz
Sei dir deiner Kräfte, Bedürfnisse und Möglichkeiten bewusst, dann wirst du auf dem Weg, den du beschreitest, einen Gefährten haben.
Ich bin darauf gekommen, dass ich nur dann glücklich bin, wenn ich an etwas arbeite, an dem ich Gefallen finde.
— John Reed
Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bilde
— Christian Morgenstern
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Gerechtigkeit. Selbsterkenntnis ist die erste Pflicht – gegen die anderen.
— Anton Wildgans
Betrachte beizeiten den Lauf deines Lebens und werde dir bewusst, wie viele Flüsse darin münden, die dich stützen und nähren.
Wer Autorität haben will, muss bescheiden sein und sein Unrecht unverhohlen einzugestehen wissen.
— Richard Rothe
Das Schwerste für den Menschen ist Selbsterkenntnis.
Dankbar sein, dass es Misserfolg und Unglück gibt; sie sind Warnsignale, uns zu verändern.
— Nikolaus B. Enkelmann
Wir sind am unglücklichsten, wenn wir uns eingestehen müssen, dass wir unser Naturell nicht zu beherrschen vermögen.
— Heinrich Laube
Je älter ich werde, um so mehr sehe ich, dass die Erfahrung nur weitere Jahre mit sich bringt, aber dass man so wenig Vorteil aus allem zieht, als wäre nichts geschehen.
— Charles Joseph Fürst von Ligne