Sprüche über Schönheit
349 Sprüche — Seite 3
Heiratest du ein schönes Weib, so hast du es nicht allein; und wenn ein häßliches, so macht es dir Pein.
— Antisthenes
Eine schöne Frau, die zugleich die Eigenschaften eines Mannes von Welt besitzt, ist der köstlichste Umgang, den es gibt: in ihr finden sich die Vorzüge beider Geschlechter vereint.
— Jean de la Bruyère
Es gibt auf der ganzen Welt kein anderes Mittel, ein Ding oder Wesen schön zu machen, als es zu lieben.
— Robert Musil
Alle Mädchen sind gut, schön und hübsch. Wo kommen bloß die vielen bösen Weiber her?
Schön ist, was ohne Interesse gefällt.
— Immanuel Kant
Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.
— Ludwig Uhland
Der Mensch ist nun einmal zur Freude geboren! Kann er sich nicht über seine eigene Schönheit freuen, so freut er sich gewiss über die Hässlichkeit der anderen.
— Franz Edler von Pernwald Schönthan
Schönheit ist etwas Herrliches und Eigenartiges, das der Künstler aus dem Chaos der Welt in seiner Seelenqual bildet.
— William Somerset Maugham
Ein schönes Weib war immer rar, das nicht auch widerspenstig war
— Francois Rabelais
Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten. Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend
Frauen tun für ihr Äußeres Dinge, für die jeder, der mit gebrauchten Autos handelt, ins Gefängis käme.
— Henry de Montherlant
Ein großer Geist fühlt sich im Dunkeln wohl. Das Weib ist da, gesehen zu werden.
— Frank Wedekind
Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.
— David Hume
Wieviel Schönheit empfängt das Herz durch die Augen!
— Leonardo da Vinci
In tausend Blumen steht die Liebesschrift geprägt, wie ist die Erde schön, wenn sie den Himmel trägt!
— Friedrich Rückert
Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
— Franz Kafka
Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.
— Hans Christian Andersen
Das Schöne wirkt entspannend, ohne zu langweilen.
Wenn eine Frau die Schönheit einer andern anerkennt, so darf man daraus schließen, dass sie sich selber für schöner hält...
— Jean de la Bruyère
Wer sich seinen Glanz von außen holt, bei dem ist's gewöhnlich inwendig dunkel
— August von Kotzebue