Sprüche über Neid
154 Sprüche — Seite 5
Der Hass, der Neid, das Geld: wie gut sie hetzen können!
— Paul Verlaine
Der Neid wetteifert mit der Ungeduld, wenn er die Schadenfreude erwartet.
— Emanuel Wertheimer
Neiden und beneidet werden ist das meiste tun auf Erden.
— Friedrich von Logau
Neid ist unbedingte Anerkennung.
— Emanuel Wertheimer
Erwarte kein Lob ohne Neid, bevor du tot bist!
— Charles Caleb Colton
Keine Reden finden bereitwilligeren Glauben als die, welche das Genie herabsetzen und dem Neide der bewußten Mittelmäßigkeit schmeicheln.
— Thomas Babington Macaulay
Jeder große Erfolg beruht auf Geheimhaltung, sonst arbeitet bewusste oder unbewusste Missgunst.
— Prentice Mulford
Das Leben stirbt, sobald es verglichen wird. Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.
— Edward Young
Wenn jemand neidvoll an Dich denkt, verzieh nicht deine Mienen. Mitleid kriegst du umsonst geschenkt, Neid muss man sich verdienen.
Der Tadel des Feindes ist das schönste Lob, die Verleumdungen des Feindes die schmeichelhafteste Anerkennung.
— Wilhelm Liebknecht
Selbst eine völlig verschmähte Geliebte versetzt uns in Unruhe und weckt in unserem Herzen alle Zeichen der Leidenschaft, sobald wir merken, dass sie einen anderen Mann vorzieht.
— Stendhal
Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns: nämlich Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz. Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.
— Francesco Petrarca
Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung
— Wilhelm Busch
Seinem Feind kann man nicht aus dem Weg gehen.
Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.
— August Strindberg
In Armut bist du heiter, Freund: Drum hüt dich vor Fortunens Tücke dass nicht ihr Neid erwacht und meint, du lebtest in zu großem Glücke.
— Gotthold Ephraim Lessing
Unser Neid dauert stets länger als das Glück derer, die wir beneiden
— François de la Rochefoucauld
Wer ohne Neid, der ist auch ohne Liebe. Wer ohne Reu, der ist auch ohne Treu. Und dem nur wird die Sonne wolkenfrei, der aus dem Dunkel ringt mit heissem Triebe.
— Gottfried Keller
Selbst nichts leisten können, ist nur ohnmächtig Und eigengeschlechtig: Aber es denen missgönnen, die was können, das ist niederträchtig.
— Felix Dahn
Man beneidet manchem um das, worum er sich bedauert.
— Emanuel Wertheimer