Sprüche über Neid
154 Sprüche — Seite 2
Aus einer Hundeschnauze kommt kein Elfenbein - aus einem dreckigen Maul kein anständiges Wort.
Tausend Freunde, das ist wenig; ein Feind, das ist viel.
Andere neidlos Erfolge erringen zu sehen, nach denen man selbst strebt, ist Grösse.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Oh, beneidenswerte Kannibalen! Ihr könnt eure Feinde auffressen und dann auch noch auskotzen!
— Jean-Jacques Rousseau
Hunde lieben ihre Freunde und beißen ihre Feinde. Anders der Mensch: Er ist unfähig zu reiner Liebe und muss stets Liebe und Hass unter einen Hut bringen.
— Sigmund Freud
Habgier bedeutet, dass ein Mensch nach etwas trachtet, das er nicht besitzt. Neid hingegen bedeutet, dass er sich über das ärgert, was ein anderer besitzt
— Aristoteles
Dein Erfolg enthält immer etwas, das selbst deinem besten Freund missfällt.
— Oscar Wilde
Die gefährlichsten Krankheiten sind immer noch Hass, Neid und Geiz
— Pearl S. Buck
Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über fremden.
Ohne Arbeit, früh und spät, wird dir nichts geraten. Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten.
Darum beneide ich die Tiere - sie wissen nicht, was über sie geredet wird.
— Voltaire
Besser die Eltern beneiden ihre Kinder als umgekehrt.
Willst du unbeneidt sein, freu' dich deines Glücks allein!
Mit Neid bedecken viele ihre Blöße
— Richard von Schaukal
Die Zunge stiftet manchen Streit, entzündet heft’gen Hass und Neid. Was wir Übles je vernommen, ist von der Zunge meist gekommen.
— Bernhard Freidank
Ach, so lange Haß und Liebe, Furcht und Gier auf Erden schalten, werden sich der Menschheit Lose ähnlich oder gleich gestalten.
— Friedrich Wilhelm Weber
Die Menschen erkennen selten das eigene Glück, doch das der anderen entgeht ihnen niemals
— André Gide
Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.
— Charles-Louis de Montesquieu
Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.
— François de la Rochefoucauld
Wenn eine Frau die Schönheit einer andern anerkennt, so darf man daraus schließen, dass sie sich selber für schöner hält...
— Jean de la Bruyère