Sprüche über Kunst
398 Sprüche — Seite 8
Geld bringt Gunst, aber nicht Kunst.
Welch himmlischer Beruf die Kunst ist!
— Felix Mendelssohn Bartholdy
Spielen ist keine Kunst, aber aufhören zu spielen
Die schönste Rede, die man in unseren Zeiten halten kann, wäre: Über die Kunst, zu Hause zu bleiben.
— Karl Julius Weber
Nicht nur die Kunst des Schenkens sollte man besitzen, sondern auch die, empfangen und annehmen zu können.
— Sören Kierkegaard
Ein Musiker kann nur Erfolg haben durch einen ungeheuren und rastlosen Kampf mit sich selbst, einem Aufwand von Nervenkraft und Energie, den nur der Stärkste überleben kann.
— John Knittel
Lebenskünstler leben nicht länger, aber mehr.
— Jean Anouilh
Das Ziel des Künstlers ist die Erschaffung des Schönen. Was das Schöne ist, ist eine andere Frage
— James Joyce
Es gibt Verse in unserer neuen deutschen Literatur, die selbst dann noch nicht entschuldigt wären, wenn es in den zehn Geboten hieße: Du sollst Verse machen.
— Christian Friedrich Hebbel
Die Kunst ist das milde Versöhnen des Ideals mit dem Leben.
— Ludwig Habicht
Dichter sind unsere Organe, Menschen zu verstehen
— Wilhelm Dilthey
Wo der Geldsack daheim ist, ist die Kunst verreiset.
— Friedrich von Logau
Zwei Personen stecken in einem Maler - der Poet und der Handwerker.
— Emile Zola
Auch ein Zeichner wird schließlich in die Welt hinausgeschickt, wenn er sie lang und sehnsüchtig genug durch die mattgeschliffenen Scheiben seines Büros betrachtet hat.
— Max von Eyth
Die ganze Kunst der Liebe beruht, wie mir scheint, darauf, dass man ausspricht, was der Zauber des Augenblicks erfordert, in anderen Worten: dass man seinem Herzen folgt. Man wähne nicht, das sei …
— Stendhal
Opportunismus ist die Kunst, mit dem Winde zu segeln, den andere machen.
— Alessandro Manzoni
Die Kunst der Lebensführung besteht bekanntlich darin, mit gerade soviel Dampf zu fahren, wie gerade da ist.
— Theodor Fontane
Die Poesie heilt die Wunden, die der Verstand schlägt!
— Novalis
Die Wissenschaft ist für jene, die lernen; die Dichtkunst für jene, die wissen.
— Joseph Roux
Auch aus einer Nebenrolle im Welttheater kann man ein packendes Kunstwerk gestalten