Sprüche über Geborgenheit
354 Sprüche — Seite 11
Einsamkeit ist die Zufluchtsstätte der Geistreichen und die Folterkammer der Geistesarmen.
Man kann auf viele Leute verzichten, aber man braucht einfach einen Freund.
Es ist eine Hauptsache, das zu Hause zu haben, was man außer dem Hause selten findet: Freude
— Christian Friedrich Hebbel
Kannst du kein Stern am Himmel sein, sei eine Lampe im Haus.
— Laotse
Das Glück einer Liebe, besonders einer wahren, vollkommenen Liebe, die frei von beunruhigenden Erwartungen ist, stellt ein Geheimnis dar, ein Geheimnis, das nur zwei Menschen gehört.
— Alexander Herzen
Alle weltlichen Dinge sind nur ein Traum im Frühling. Betrachte den Tod als Heimkehr.
— Konfuzius
Wenn's einer davon haben kann, so bleibt er gerne dann und wann des Morgens, wenn das Wetter kühle, noch etwas liegen auf dem Pfühle ...
— Wilhelm Busch
Vier Beine gehen zum Traualtar, zwei kleine trippeln mit. Ihr werdet heute zum Ehepaar und seid damit zu dritt.
Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge, der Lärm nicht auf den Märkten der Städte; beides ist in den Herzen der Menschen.
Denn was du bist, bist du durch sie. Sie ist dein Sein, sie ist dein Werden, sie ist dein allerhöchstes Gut auf Erden.
Mutterschoß ist warm, aber arm.
Die Liebe ist das Wohlgefallen am Guten; das Gute ist der einzige Grund der Liebe. Lieben heißt: jemandem Gutes tun wollen.
— Thomas von Aquin
Muttersprache, Mutterlaut! Wie so wonnesam, so traut
— Max von Schenkendorf
Gott, was ist Glück! Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen - das ist schon viel!
— Theodor Fontane
Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt, aber hie und da jemand zu wissen, der mir uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dies …
— Johann Wolfgang von Goethe
Geborgenheit — ist wie ein Mantel aus menschlicher Wärme.
— Else Pannek
Ich möchte Weltenbürger sein, überall zu Hause und überall unterwegs.
— Erasmus von Rotterdam
Die Mutter trägt im Leibe, das Kind drei Vierteljahr; die Mutter trägt auf Armen das Kind, weil's schwach noch war; die Mutter trägt im Herzen die Kinder immerdar.
— Friedrich von Logau
Eine Ehefrau ist die Hecke zwischen den kostbaren Blüten des männlichen Geistes und der Hitze und dem Staub der gemeinen alltäglichen Plackerei.
— Elizabeth von Arnim
Das Brot der Heimat nimmt kein Ende, und die davon essen, bekommen goldene Herzen voll Fröhlichkeit und Güte.
— Hermann Stehr