Sprüche und Zitate von Friedrich Nietzsche
169 Zitate — Seite 6
Es ist noch immer zu wenig gelacht worden in der Welt, das ist die größte Schuld.
Der Besitz besitzt. Er macht die Menschen kaum unabhängiger.
Wer sich nicht auf der Schwelle des Augenblicks, alle Vergangenheiten vergessend, niederlassen kann, wer nicht auf einem Punkte wie eine Siegesgöttin ohne Schwindel und Furcht zu stehen vermag, der w …
Lachen bedeutet schadenfroh sein, aber mit gutem Gewissen
Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten.
Das Gift, an dem die schwächere Natur zugrunde geht, ist für den Starken Stärkung, und er nennt es auch nicht Gift
Kultur ist nur ein dünnes Apfelhäutchen über einem glühenden Chaos
Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.
Durch schlechte Köchinnen, durch vollkommenden Mangel an Vernunft in der Küche, ist die Entwicklung der Menschheit am längsten aufgehalten, am schlimmsten beeinträchtigt worden.
Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.
Schlafen ist kein geringes Kunststück, denn man muss den ganzen Tag dafür wach bleiben
Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, dass man sie fanatisiert.
Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.
Vorsicht vor den Gutmütigen! Der Umgang mit ihnen erschlafft.
Jeder, der seinen Geist zeigen will, lässt merken, dass er auch reichlich vom Gegenteil hat
Eifersüchtig ist jede Tugend auf die andre, und ein furchtbares Ding ist Eifersucht. Auch Tugenden können an der Eifersucht zu Grunde gehen.
Nicht der Mangel an Liebe, sondern der Mangel an Freundschaft macht die unglücklichsten Ehen.
Nirgends klingen falsche Musik und krumme Töne besser, als wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht.
Wenn man viel hineinzustecken hat, so hat ein Tag hundert Taschen.
Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.