Sprüche und Zitate von Friedrich Nietzsche
169 Zitate — Seite 2
Wünschen ist ein Anzeichen von Genesung oder Besserung.
Seid ich des Suchens müde ward, erlernte ich das Finden.
Ich will keinen Autor mehr lesen, dem man anmerkt, er wolle ein Buch machen: sondern nur jene, deren Gedanken unversehens ein Buch wurden.
Es gibt in der Welt einen einzigen Weg, auf welchem niemand gehen kann außer dir: wohin er führt? Frage nicht, gehe ihn!
Alt werden und einsam werden scheint dasselbe, und ganz zuletzt ist man wieder nur mit sich zusammen und macht andere durch den Tod einsam.
Sobald ihr handeln wollt, müsst ihr die Tür zum Zweifel verschliessen.
Den Glauben "so und so ist es" verwandeln in den Willen "so und so soll es werden".
Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein
Die großen Ideen kommen auf Taubenfüßen daher.
Auch beim Geringsten, was wir absichtlich tun, ist das allermeiste unabsichtlich.
Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
Man denkt sich den moralischen Unterschied zwischen einem ehrlichen Manne und einem Spitzbuben viel zu groß.
Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.
Zufriedenheit hält einem sogar eine Erkältung vom Leibe.
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
Still liegen und wenig denken ist das wohlfeilste Arzneimittel für alle Krankheiten der Seele und wird, bei gutem Willen, von Stunde zu Stunde seines Gebrauchs angenehmer
Derjenige, der fliegen lernen will, muss erst mal lernen, auf beiden Beinen zu stehen. Man kann nicht mit dem Fliegen anfangen.
Wenn die Ehegatten nicht beisammen lebten, würden die guten Ehen häufiger sein
Wer ein WOFÜR im Leben hat, der kann fast jedes WIE ertragen.
Der Mensch muss die Kraft haben und von Zeit zu Zeit anwenden, eine Vergangenheit zu zerbrechen und aufzulösen, um leben zu können.