Sprüche über Freiheit
336 Sprüche — Seite 13
Ja! Ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist. Es ist ganz, was es ist, und darum ist es so schön. Der Zwang des Gesetzes und des Schicksals …
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Die Geiß soll weiden, wo sie angebunden ist.
Wer nach Geld heiratet, verliert seine Freiheit.
Keine Henne fliegt über die Mauer.
Eine Henne hat das Recht über neun Zäune.
Wenn der Hirt nicht mehr Freiheit hätte als das Schaf, so müsste er auch Gras essen.
Der Zweck des Erdenlebens der Menschheit ist der, dass sie in demselben alle ihre Verhältnisse mit Freiheit nach der Vernunft einrichten.
— Johann Gottlieb Fichte
Zügellosigkeit hat zur natürlichen Folge Erschlaffung, Missbrauch der Freiheit den Verlust derselben.
— Friedrich von Schlegel
Wo sich Männer finden, die für Ehr' und Recht mutig sich verbinden, weilt ein frei Geschlecht.
— Max von Schenkendorf
Wie sind wohl die Menschen zu dem Begriff der Freiheit gelangt? Es war ein großer Gedanke.
— Georg Christoph Lichtenberg
Freiheit ist nicht ein Vorrecht, das verliehen wird, sondern eine Gewohnheit, die man erwerben muss.
— David Lloyd George
Völlige Sicherheit, stets geheiligtes Eigentum eines jeden über seine Person und sein Vermögen, darin besteht die wahre soziale Freiheit.
— Antoine de Rivarol
Versuche stets, ein Stückchen Himmel über deinem Leben freizuhalten
— Marcel Proust
Das letzte Vergnügen im Leben ist das Bewußtsein, aus der Pflicht entlassen zu sein.
— William Hazlitt
Der einzige Trost ist, dass Lügen vielen Menschen Brot geben und niemand gezwungen ist, sie zu glauben.
— Karl Julius Weber
Freiheit kann man einem Menschen zwar lassen, aber nicht geben.
— Friedrich von Schiller
Die Natur hat mir nicht gesagt: Sei nicht arm! Noch weniger: Sei reich! Aber sie ruft mir zu: Sei unabhängig!
— Nicolas Chamfort
Die Freiheit der Meinung setzt voraus, dass man eine hat
— Christian Johann Heinrich Heine
Jeder will Freiheit haben, und niemand will sie geben.
— Oliver Cromwell
Die Freiheit ist ein Gut, das alle anderen Güter zu genießen erlaubt.
— Charles-Louis de Montesquieu