Sprüche über Feindschaft
150 Sprüche — Seite 5
Mächtige verstehen einander immer, mögen sie auch verfeindet sein.
— Georges Clemenceau
Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit
— Marie von Ebner-Eschenbach
Seinem Feind kann man nicht aus dem Weg gehen.
Eine dumme Frau kann Dir mehr schaden als Dein klügster Feind.
Nützlich ist uns oft ein Feind: Er dient, wenn er zu schaden meint.
— Magnus Gottfried Lichtwer
Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.
— Karl Julius Weber
Wer seine eigene Freiheit sichern will, muss selbst seinen Feind vor Unterdrückung schützen.
— Thomas Paine
Den Narren erkennst Du an sechs Zeichen: Furcht ohne Grund, Rede ohne Nutzen, Wechsel ohne Fortschritt, Frage ohne Ziel, Vertrauen zu Fremden und Freundschaft mit seinem Feind.
Ans Herz drück ich den Feind, doch um ihn zu ersticken
— Jean Racine
Höflichkeit ist Klugheit. Folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. Sich mittels ihrer unnötiger- und mutwilligerweise Feinde machen ist Raserei.
— Arthur Schopenhauer
Ein Nörgler hat nur einen natürlichen Gegner: sich selbst.
Wenn das Lob der Freunde immer ein sehr zweideutiges bleibt, so darf man dagegen dem Neid der Feinde vertrauen
— Carl Leberecht Immermann
Einem fliehenden Feind bau eine goldene Brücke.
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen
— Friedrich Nietzsche
Wer den Jähzorn besiegt, überwindet den stärksten Feind.
— Publius Syrus
Wir machen uns Freunde. Wir machen uns Feinde. Aber Gott macht uns den Nachbarn von nebenan.
— Gilbert Keith Chesterton
Mit der Bosheit deiner Feinde sollst du geziert werden, mit den Tugenden deines Herzens sollst du geadelt werden, mit deinen guten Werken sollst du gekrönt werden.
— Mechthild von Magdeburg
Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.
Wie Unglück bringend, liebe Mutter, ist Feindschaft zwischen Brüdern, und wie schwer hält die Versöhnung.
— Friedrich von Schiller
Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, dass er nur eine Klasse kennt: Feinde.
— Friedrich Nietzsche