Sprüche über Faulheit
186 Sprüche — Seite 7
Es ist ebenso viel Trägheit wie Schwäche dabei, sich beherrschen zu lassen.
— Jean de la Bruyère
Der Intellekt ist bei den allermeisten eine schwerfällige, finstere und knarrende Maschine, welche übel in Gang zu bringen ist.
— Friedrich Nietzsche
Nur ein Taugenichts oder ein völlig Unfähiger kann behaupten, er habe keine Beschäftigung gefunden.
— Leo Tolstoi
Wer lustigen Mut zur Arbeit trägt und stets die Arme rasch bewegt, sich durch die Welt noch immer schlägt. Der Träge sitzt, weiß nicht, wo aus, und über ihn stürzt ein das Haus. Mit frohen Segeln …
— Ludwig Tieck
Langeweile ist ein Gefühl des Überdauerns, ohne zu leben. Der Müßiggang ist Strafe für sich selbst. Dummes Geschwätz verurteilt sich selbst.
— Sully Prudhomme
Wo der Mistwagen nicht hinkommt, kommt der Erntewagen nicht her.
Wo die Arbeit zieht ins Haus läuft die Armut bald hinaus; schläft die Arbeit aber ein, guckt die Armut zum Fenster hinein.
— Robert Reinick
Wer nicht gerne arbeitet, hat bald Feierabend gemacht.
Träume sind nicht Taten. Ohne Arbeit wird Dir nichts geraten.
— Ernst Moritz Arndt
Nicht die Alten sterben, sondern die Müßigen.
Besser gefaulenzt und gefeuert als nie gefaulenzt.
— James Thurber
Schlummer nicht in den Zelten deiner Väter. Die Welt rückt vor.
— Giuseppe Mazzini
Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.
Für Ordnung bist du nicht zu haben? Lass deine Eltern fluchen und denke Dir: Wer Ordnung hält, ist bloß zu faul zum Suchen!
Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.
— Martin Luther King
Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns
— Hesiod
Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken
— Emil Gött
Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch.
Heimisch in der Welt wird man durch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.
— Berthold Auerbach
Vom zu vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren.