Sprüche über Faulheit
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Bleiben erwachsene Kinder noch jahrelang bei der Mutter, sehen sie nur noch in ihr die Stütze und bequeme Hilfe, und lässt die Mutter sich in dieser Wiese missbrauchen, so leiden am Ende alle Teil …
— Prentice Mulford
Obwohl den meisten Menschen die Vernunft bis zu einem bestimmten Grade zugänglich ist und sie z. B. zu zählen vermögen, wenden sie sie doch im alltäglichen Leben nur sehr wenig an.
— Thomas Hobbes
Müßiggang ist der Feind der Seele.
— Benedikt von Nursia
Wer Unkraut nur ein Jahr lässt stehen, kann sieben Jahre jäten gehen.
Stehenbleiben, Warten, Nichtstun ist der schlimmste von allen Entschlüssen.
— August Graf von Werder
Krankheit ist für die Trägen ein Fest, denn sie enthebt sie der Arbeit.
— Antiphon
Einsamkeit und Faulheit umschmeicheln die Phantasie.
— Fjodor M. Dostojewski
Ein Dummkopf, der arbeitet, ist besser als ein Weiser, der schläft.
Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man Abend vorher hätte tun sollen.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Alt wollen sie werden, gesund wollen sie bleiben, aber etwas tun dafür wollen sie nicht.
— Sebastian Kneipp
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
— Seneca
Bescheidenheit ist nichts anderes als Faulheit, Mattigkeit und Mangel an Mut, so dass man mit Recht sagen kann, dass die Bescheidenheit für die Seele eine Erniedrigung ist.
— François de la Rochefoucauld
Der Mensch kann unendlich viel, wenn er die Faulheit abgeschüttelt hat und sich vertraut, dass ihm gelingen muss, was er ernstlich will.
— Ernst Moritz Arndt
Wenn Gott auf der 5-Tage-Woche bestanden hätte, gäbe es heute keine Menschen.
— Oscar Wilde
Genieße froh die Tage, des Augenblickes Gunst; richtig dosierte Faulheit ist ein Stück Lebenskunst
Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, dass man sie fanatisiert.
— Friedrich Nietzsche
Der faule Mensch ist egoistisch, auch mit gutem Herzen.
— Sully Prudhomme
Wer treu arbeitet, betet doppelt. Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.
— Martin Luther
Wenn sie das Maß überschreiten, sind beide bös: der Schlaf und das Wachen.
— Hippokrates von Kós
Der Aufschub ist der Dieb der Zeit.
— William Butler Yeats