Sprüche über Erinnerung
470 Sprüche — Seite 9
Die Erinnerung ist ein Friedhof, worauf mehr Kreuze als Blumen stehen.
— Peter Sirius
Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.
— George Bernard Shaw
Die meisten Menschen wären empört, würde man ihnen sagen, ihr Vater sei ein Gauner gewesen. Sie wären jedoch eher stolz, wenn sie erführen, dass ihr Urgroßvater ein Seeräuber war.
— Johann Peter Hebel
Ich hab' mein Leben überwunden, bin nun befreit von Schmerz und Pein. Denkt nur an unsere frohen Stunden, und laßt mich immer bei euch sein. Gönnet mir die ew'ge Ruh und deckt mich nicht mit Trän …
Gott gab uns die Erinnerung, damit wir im Dezember Rosen haben können
Oft merkt man erst, wie viel Glück man hatte, wenn das Glück auf einmal nicht mehr da ist.
Vergessen ist oft schwerer als sich zu erinnern
Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.
— Rainer Maria Rilke
Lebe so, dass deine Geschichte Zukunft hat.
Wenn ich einst im Lehnstuhl sitze, und zu gar nichts bin mehr nütze, möcht ich mich an euch erfreuen, die hier keine Mühen scheuen
Wenn Liebe ein Weg und Erinnerung Stufen wären, dann würden wir heraufsteigen und dich zurückholen.
Wer sich nicht auf der Schwelle des Augenblicks, alle Vergangenheiten vergessend, niederlassen kann, wer nicht auf einem Punkte wie eine Siegesgöttin ohne Schwindel und Furcht zu stehen vermag, der w …
— Friedrich Nietzsche
"Den Schreck dieses Augenblicks werde ich nie vergessen", fuhr der König fort. "Du wirst ihn vergessen", sagte die Königin, "es sei denn, du errichtest ihm ein Denkmal".
— Lewis Carroll
Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum erstenmal genießt.
— Friedrich Nietzsche
Jedermann klagt über sein Gedächtnis, niemand über seinen Verstand.
— François de la Rochefoucauld
Die Stimme, die uns so vertraut war, schweigt. Der Mensch, der unsere Mitte war, ist nicht mehr da. Was bleibt, sind die Spuren der Liebe, geprägt in den vielen Jahres des gemeinsamen Lebensweges. …
Wer glaubt, dass man seine Vergangenheit nicht ändern kann, hat noch keine Memoiren geschrieben.
Begrenzt ist das Leben - doch unendlich die Erinnerung.
Durch Zufall lernten wir uns kennen, doch war es nur für kurze Zeit, durch Schicksal werden wir uns trennen, vielleicht für alle Ewigkeit. Hab Dank für all die Stunden, die ich mit dir verbracht, …