Sprüche über Eltern
194 Sprüche — Seite 4
Erst wenn man selbst Kinder hat, erkennt man der eigenen Eltern Güte.
Das Band der Liebe hält noch besser als das Band, das die Natur so stark um Eltern und Kinder geschlungen hat.
— Bernhard von Clairvaux
Du weißt erst, was Trauer bedeutet, wenn die eigene Mutter stirbt.
Der Mensch lebt durch die Liebe der Vorfahren in Pflicht für die Nachkommen, nicht von seinem Verdienst, sondern nach seinem Gewissen.
— Carl Friedrich Paul Ernst
Um die Liebe euerer Eltern zu verstehen, müsst ihr selber Kinder aufziehen.
Die Eltern sollen uns nie das Leben lehren wollen; denn sie lehren uns ihr Leben.
— Rainer Maria Rilke
Das mütterliche Herz folgt den Kindern, wenn sie von dannen ziehen und der Segen der Mutter waltet über ihnen vom Morgen bis zum Abend; sie träumt von ihnen und in schlaflosen Nächten betet …
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Wie viel Egoismus steckt gerade in der Mutterliebe, mehr wie in allem anderen
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Wer kein Kind hat, hat kein Licht in den Augen.
Eine Mutter hält die Hände ihrer Kinder für eine Weile, die Herzen jedoch für immer.
Mein Vater lehrte mich zu arbeiten, aber er hat mich nicht gelehrt, es gern zu tun.
— Abraham Lincoln
Ist die Jugend euch entschwunden, kehrt sie euch erneut zurück, wenn ihr Eltern treu verbunden, sonnt euch in der Kinder Glück.
— Daniel Sanders
Als Opa merkt man erst, dass man zu wenig Vater war.
Gesinnung vererben gilt mehr als Gut hinterlassen.
— Theodor Toeche-Mittler
Zu Hause hängst Du von Deinen Eltern, in der Fremde von Deinem Herrn ab.
Die blassen Hände nähen, ein Stück für mich - Wie liebevoll du sorgest! Ich sah zum Himmel deine Augen flehen, ein Wunsch - Wie liebevoll du sorgest! Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen, ei …
— Detlef von Liliencron
Was der Mutter ans Herz geht, das geht dem Vater nur an die Knie.
— Horatio Nelson
Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor.
— Gustav Freytag
Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.
— Berthold Auerbach
Den Weg des Vaters wird dereinst das Kind auch gehn.
— Alfred de Musset