Sprüche über Dummheit
482 Sprüche — Seite 9
Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind.
— Theodor W. Adorno
Narren wachsen ohne Bewässerung.
Denn was von mir ein Esel spricht, das acht' ich nicht!
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Die Herren dieser Art blend't oft zu viel Licht, sie seh'n den Wald vor lauter Bäumen nicht.
— Christoph Martin Wieland
Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.
— Woodrow Wilson
Glück ist der Dummen Vormund
Nicht einmal ein Narr verkauft mit Verlust, um den Leuten zu gefallen.
Stillstand des Blutens macht krank, Stillstand des Denkens macht dumm.
Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt,und einem solochen Gebrechen ist leider gar nicht abzuhelfen.
— Immanuel Kant
Die menschliche Dummheit besteht nicht darin, dass man keine Ideen hat, sondern dass man dumme Ideen hat
— Henry de Montherlant
Wer den Baum nur als Brennholz wertet, hat keine Ahnung, was der Baum insgesamt ist.
— Rabindranath Tagore
Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.
— Marcus Tullius Cicero
Lieber will ich unter Qualen bluten, als glücklich sein aus Dummheit.
— Christian Dietrich Grabbe
Wo dieselben Menschen tagtäglich nur einerlei sehen, hören und treiben, nur mit ihrer nächsten Nachbarschaft verkehren, muss Beschränktheit die notwendige Folge sein.
— Friedrich Ludwig Jahn
Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel Mißtrauen ist immer ein Unglück.
— Johann Nepomuk Nestroy
Unter den Dummen findet man wenige Unglückliche.
— George Bernard Shaw
Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen.
— Karl Kraus
Dummheit ist ansteckend, Verstand wächst sich kaum zur Epidemie aus.
— Kazimierz Bartoszewicz
Liebe, ein liebenswürdiger Wahnsinn - Ehrgeiz, eine ernsthafte Dummheit.
— Nicolas Chamfort
Ein Narr sieht nicht denselben Baum, den ein Weiser sieht
— William Blake