Sprüche zu Berufe und Handwerk
127 Sprüche — Seite 5
Wen der Kellner liebt, der trinkt oft.
Betrug ist der Krämer Acker und Pflug.
Ein Krämer, der nicht Mausdreck für Pfeffer aufschwätzen kann, hat sein Handwerk nicht gelernt.
Kundschaft ist kein Erbe.
Schuster, bleib bei deinen Leisten.
Es ist kein Meister vom Himmel gefallen.
Mancher will Meister sein und ist kein Lehrjunge gewesen.
Wenn der Meister kommt heran, hat das Meisterchen getan.
Kein Meister so gut, der nicht noch zu lernen hätte.
Dem Meister vom Handwerk soll man glauben.
Meisterssohn bringt das Recht mit sich.
Der seinen Meister nicht hören will, muss den Büttel hören.
Die Metzger sagen, es ist nichts mehr mit den Bauern zu machen, seit sie in der Bibel lesen und die Kinder selbst machen.
Metzger, Gerber und Schinder sind Geschwisterkinder.
Ein Metzger tut manchen vergebnen Sprung, ein Hund noch mehr.
In der Mühle ist das beste, dass die Säcke nicht reden können.
Die beste Mühle ist zwischen Wasser und Wind.
Es ist noch nicht auf der Mühle, was zum Osterkuchen werden soll.
Wenn der Mühlgraben trocken steht, ist auch der Mehlkasten leer.
Ich sehe so tief in einen Mühlstein als ein anderer.