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Sprüche und Zitate von Christian Friedrich Hebbel

118 Zitate — Seite 6

  1. Je größer der Mann, um so geringer der Stolz

  2. Große Menschen sind Inhaltsverzeichnise der Menschheit.

  3. Das Leben ist ein ewiges Werden. Sich für geworden halten, heißt sich töten.

  4. Revolutionen sind die Krankheiten, die das Wachstum der Menschheit bezeichnen.

  5. Oft ist das Wiedersehen erst die Trennung

  6. Das Leben ist vielleicht auch nur ein höchster Begriff wie Raum und Zeit; es ist die Kategorie der Möglichkeit

  7. Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir allein käme, um dankbar zu sein

  8. Unsere Zeit ist eine Parodie aller vorhergehenden.

  9. Man altert nur von fünfundzwanzig bis dreißig. Was sich bis dahin erhält, wird sich wohl auf immer erhalten.

  10. Gott war sich vor der Schöpfung selbst ein Geheimnis, er musste schaffen, um sich selbst kennen zu lernen.

  11. Ein Arzt hat eine Aufgabe, als ob ein Mensch in einem dunklen Zimmer in einem Buche lesen sollte.

  12. Ein Mann muss scheiden, eh ins Aug ihm die Tränen treten.

  13. Alle Belehrung geht von Herzen aus, alle Bildung vom Leben.

  14. Deine Freunde sind jung, es wird dir mit ihnen ergehen, wie mit den Früchten dem Baum: Reifen sie, fallen sie ab!

  15. Ich will aufhören, an Gott zu glauben, wenn ich sehe, dass ein Baum ein Gedicht macht und ein Hund eine Madonna malt; eher nicht.

  16. "Hat dir der Tag was gebracht?" So fragt sich am Abend der Jüngling. "Hat dir der Tag was geraubt?" fragt sich der Mann und der Greis.

  17. Die Zeiten ändern sich. Und noch viel mehr die Menschen; und nur selten hebt man mit freudigem Lächeln wieder auf, was man mit bittern Tränen fallen ließ.

  18. Mutterliebe, man nennt dich des Lebens Höchstes! So wird denn jedem, wie schnell er auch stirbt, dennoch sein Höchstes zu Teil!