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Sprüche und Zitate von Christian Friedrich Hebbel

118 Zitate — Seite 3

  1. Alle Regierungen fordern blinden Glauben, sogar die göttliche.

  2. Trage deine Mutter auf Armen, wenn ihr die Beine versagen, sie trug dich im Schoß, als du noch keine hattest.

  3. Wer die Menschen kennen lernen will, der studiere ihre Entschuldigungsgründe

  4. Klage nicht zu sehr über einen kleinen Schmerz; das Schicksal könnte ihn durch einen größeren heilen.

  5. Wer damit anfängt, dass er allen traut, wird damit enden, dass er einen jeden für einen Schurken hält

  6. Der Schmerz ist ein Eigentum, wie das Glück und die Freude.

  7. Ein Mensch spiegelt sich im andern: Liebe.

  8. Den Augenblick immer als den höchsten Brennpunkt der Existenz, auf den die ganze Vergangenheit nur vorbereitete, ansehen und genießen, das würde Leben heißen!

  9. Wenn man etwas recht gründlich haßt, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, dass man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat

  10. Kinder sind Rätsel von Gott und schwerer als alle zu lösen, aber der Liebe gelingt's, wenn sie sich selber bezwingt.

  11. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu etwas.

  12. Die im Leben glücklich gestellten sollten wissen oder bedenken, dass die Not die Fühlfäden des inneren Menschen nicht abstumpft, sondern verfeinert.

  13. Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen Irrtum.

  14. Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt.

  15. Das Steckenpferd ist das einzige Pferd, das über jeden Abgrund trägt.

  16. Das Glück ist blind, heißt es, aber diejenigen, die ihm hinterherlaufen, sind auch blind. So ist Fortuna denn die Blinde unter den Blinden.

  17. Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.

  18. Alles Sprechen und Schreiben heißt Würfeln um den Gedanken. Wie oft fällt nur ein Auge, wenn alle sechs fallen sollten.

  19. Der Witz ist das einzige Ding, was umso weniger gefunden wird, je eifriger man es sucht.

  20. Mit wem das Pferd nie durchgeht, der reitet einen hölzernen Gaul.