Sprüche über Bescheidenheit
423 Sprüche — Seite 21
Die Selbstbeschränkung ist die Frucht der Selbsterkenntnis, die Form von deines Wesens vertrauterem Verständnis.
— Friedrich Julius Hammer
Seltenheit verleiht der Freude Würze.
— Juvenal
Das Schwierigste ist es, weniger zu nehmen, wenn man mehr bekommen kann
— Kin Hubbard
Wohl dem, dem der Himmel ein Stück Brot beschert, wofür er keinem andern als dem Himmel selbst zu danken braucht.
— Miguel de Cervantes Saavedra
Ruhevoll werden und begehrungslos, die Welt verstehen und über ihre Schwächen lächeln, das ist dein Glück, alte Seele!
— August Pauly
Es ist eine traurige Stärke des Alters, dass es auf alles verzichten kann.
— August Pauly
Das Leben mäßigt uns immer, mäßigt uns so lange, bis wir als stille Leute mit idealen Leichengesichtern bedürfnislos in unseren Särgen liegen.
— August Pauly
Auch unsere Wünsche sterben, wenn sie alt werden.
— August Pauly
Es ist eitel zu behaupten, der Mensch solle sich mit Ruhe und Geborgenheit zufriedengeben. Der Tatendrang wird immer wieder durchbrechen, sei es auch nur in der Phantasie.
— Charlotte Bronté
Wenn man Brot und Wasser hat, dann darf man sogar mit Zeus an Glückseligkeit wetteifern.
— Epikur
Alle Kunst wächst aus Entsagung.
— Theresa Keiter
Männer mit großem reichen Innern können nie anders als äußerst einfach, ohne Kunst und Prunk auftreten, weil sie genau ihren und des nächsten Wert erkennen.
— Heinrich Martin
Weisheit liegt oftmals näher, wenn wir uns zu Etwas herablassen, als wenn wir uns über Etwas erheben
— William Wordsworth
In Einfachheit leben und mit Größe denken.
— William Wordsworth
Für beides danken, für das, was wir haben,und für das, was wir nicht brauchen.
— Christian Geyer
Keine Macht auf Erden kann den Einfluss eines wertvollen, reinen, einfachen und nützlichen Lebens wettmachen.
— Booker T. Washington
Im Leben muss man den Sorgen, Enttäuschungen und Kümmernissen ihren Anteil lassen und bescheiden genießen, was übrigbleibt.
— Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)
Dem Elend wolle nie mit Spötterworten nahen. Wer glaubte wohl sein Glück von ewigem Bestand?
— August Lafontaine
Junger Mann, das Geheimnis meines Erfolges ist, dass ich in jungen Jahren erkannte, dass ich nicht Gott bin.
— Oliver Wendell Holmes
Wirf das Joch des Überflüssigen ab, werde reich ohne Geld, und du bist glücklich.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch