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Sprüche und Zitate von Arthur Schopenhauer

142 Zitate — Seite 3

  1. Freunde in der Not wären selten? - Im Gegenteil! Kaum hat man mit einem Freundschaft gemacht, so ist er auch schon in der Not und will Geld geliehen haben.

  2. Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?

  3. Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel.

  4. Lesen soll man nur dann, wenn die Quelle der eigenen Gedanken stockt, was auch beim besten Kopfe oft genug der Fall sein wird.

  5. Nichts wird uns zum gelassenen Ertragen der uns treffenden Unglücksfälle besser befähigen als die Überzeugung von der Wahrheit.

  6. Wie die reichste Bibliothek, wenn ungeordnet, nicht soviel Nutzen schafft wie einen kleine, aber wohlgeordnete, ebenso ist die größte Menge von Kenntnissen, wenn nicht eigenes Denken sie verarbeitet h …

  7. Im Reiche der Wirklichkeit ist man nie so glücklich wie im Reiche der Gedanken.

  8. Man lernt nur dann und wann etwas, aber man vergisst den ganzen Tag.

  9. Auch das Zufälligste ist nur ein auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges.

  10. Durch Lesen können keine neuen Begabungen in uns geweckt werden, wohl aber die schlummernden erweckt, gefördert und bereichert werden.

  11. Ist einer heiter, so ist es einerlei, ob er jung oder alt, gerade oder bucklig, arm oder reich sei, er ist glücklich.

  12. Skepsis ist wie die Opposition im Parlament. Sie ist ebenso wohltätig wie notwendig

  13. Viel zu viel Wert auf die Meinung anderer zu legen, ist ein allgemein herrschender Irrwahn.

  14. Der Heiterkeit sollen wir, wenn sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie zu unrechter Zeit. Heiterkeit ist unmittelbarer Gewinn. Sie ist die bare Münze des Glücks.

  15. Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt; nicht aber hineingreift wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in di …

  16. Lesen heißt mit einem fremden Kopf statt dem eigenen zu denken.

  17. Je mehr nun aber einem die Furcht in Ruhe lässt, desto mehr beunruhigen ihn die Wünsche, die Begierden und Ansprüche

  18. Für eine gelungene Rede gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.

  19. Dass uns der Anblick der Tiere so ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so vereinfacht vor uns zu sehen

  20. Du weißt es, die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: Um zu leuchten, bedürfen sie der Dunkelheit.