Sprüche über Alter
610 Sprüche — Seite 20
Nicht die Alten sterben, sondern die Müßigen.
Ach, wie bald schwindet Schönheit und Gestalt.
— Wilhelm Hauff
Das Leben läuft fast ab wie ein Bankett: Ich bin mittlerweile leider beim Käse angelangt, aber er schmeckt mir auch.
— Edvard Grieg
Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.
— Joseph Joubert
Die Jahre meines Laufes sind am Ziel wie Pfeile, wenn sie stecken in der Scheibe.
— Michelangelo
Das Alter ist ein Spital, das alle Krankheiten aufnimmt.
Wer im Alter jung sein will, muss in der Jugend alt sein.
Die Jahre lehren viel, was die Tage niemals wissen.
— Ralph Waldo Emerson
Geist ist die Jugend des Alters.
— Emanuel Wertheimer
Von einem bestimmten Alter an ist "Mittelalter" immer das Alter, in dem man gerade selber ist.
— Else Pannek
Wir sind so jung, wie wir uns fühlen, und so alt, wie uns andere sehen.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Drum soll ein Kind die weisen Lehren der alten Leute hochverehren! die haben alles hinter sich und sind, gottlob! recht tugendlich!
— Wilhelm Busch
Ein leeres Vorurteil ist das Alter, die schnöde Frucht von dem tollen Wahn, dass der Geist abhänge vom Körper.
— Friedrich Schleiermacher
Bewahre dir das einfache Herz des Kindes,aber lass durch dein Lebensalter deine Urteilskraft reifen.
...ja, so geht man dahin. Und die Zeit geht auch dahin - bis man nicht mehr entfernt eine Schattenlinie bemerkt, eine Mahnung, dass man auch das Reich der sorglosen Jugend hinter sich lassen muss.
— Joseph Conrad
Ich habe mich immer bemüht, eine Viertelsteunde zu früh zu sein. Und das hat mich zum Mann gemacht.
— Horatio Nelson
Jung sein können in späten Tagen, wenn die Röte des Morgens vergeht und den Frühling im Herzen tragen, wenn schon der Herbstwind der Kühle weht. Wer solche Gnade vom Himmel erfahren, fürchtet die …
Alt wird man wohl, wer aber klug?
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh, und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.
— George Bernard Shaw
Es ist sichtbar ein Vorzug des Alters, den Dingen der Welt ihre materielle Schärfe und Schwere zu nehmen und sie mehr in das innere Licht der Gedanken zu stellen, wo man sie in größerer, immer b …
— Wilhelm von Humboldt