Sprüche über Alter
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Immer jünger werden, je älter man wird, das ist die rechte Lebenskunst
— Ernst Thälmann
Also geht alles zu Ende allhier: Feder, Tinte, Tobak und auch wir. Zum letztenmal wird eingetunkt, dann kommt der große schwarze Punkt.
— Wilhelm Busch
Im Alter gibt es keinen schöneren Trost, als dass man die ganze Kraft seiner Jugend Werken einverleibt hat, die nicht mitaltern.
— Arthur Schopenhauer
Alte Liebe rostet nicht, und wenn sie zehn Jahr im Schornstein hinge.
Erst gegen Ende unseres Lebens müssen wir uns eingestehen, dass uns die am meisten genützt haben, die uns die größten Hindernisse in den Weg gelegt haben.
— Carl Ludwig Schleich
Ach, das ist das Schöne an der Jugend, dass sie mit ebensoviel Hoffnungen operiert wie das Alter mit Erinnerungen.
— Bertha Freifrau von Suttner
Es ist schlimm um eine Nation bestellt, in der die Jugend konservativer ist als das Alter
— Heinrich von Treitschke
Man fragt die Kinder groß nicht, was sie klein getragen haben.
Zwei Dinge können im Alter Talent und Lebensgenuß zur Not ersetzen: Ruf oder Reichtum.
— Marquis de Vauvenargues
Wenn ich nach einigen Jahren eine Person wiedersah, die ich jung gekannt hatte, kam es mir beim ersten Blick immer vor, als begegnete ich jemand, der ein großes Unglück erlitten habe.
— Giacomo Leopardi
Wer immer fröhlich ist auf Erden, wird sicher 99 Jahre werden. Und wer durchs Leben geht mit Schwung, der ist mit hundert Jahren noch jung!
Leichte Abendmahlzeit - lange Lebenszeit.
Die Alten sind die einzigen Alten, die nie alt werden.
— Karl Julius Weber
Der Irrtum ist recht gut, solange wir jung sind, man muß ihn nur nicht mit ins Alter schleppen
— Johann Wolfgang von Goethe
Es ist schlimm, wenn man merkt, dass man alt wird, aber es ist schlimmer, wenn man es nicht merkt.
Ich bin ein alter Menn und habe viel Unglück kennen gelernt, doch das meiste davon ist mir nie zugestoßen.
— Mark Twain
Fürchte nicht, daß der Körper, sondern, daß die Seele altert.
Mit den Jahren wird man eher älter als weiser.
Ob siebzig oder siebzehn, im Herzen eines jeden Menschen wohnt die Sehnsucht nach dem Wunderbaren, das erhebende Staunen beim Anblick der ewigen Sterne und der ewigen Gedanken.
Runzeln sind die Schützengräben der Haut
— Kurt Tucholsky